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Der städtische Baum-Sachverständige Lars Kuhnt.

Paschenberg

Hunderte junge Bäume sind vertrocknet

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HERTEN - In einem kleinen Wäldchen am Paschenberg hat der Zentrale Betriebshof Herten (ZBH) in dieser Woche mit der Aufforstung begonnen – und zwar befreits zum zweiten Mal.

Im Winter 2017 / 2018 waren dort 500 junge Rotbuchen gepflanzt worden. Der ZBH gleicht mit solch großflächigen Neupflanzungen den Verlust von Straßenbäumen in Wohnsiedlungen aus. Dort sind nach Baumfällungen oft keine Neupflanzungen möglich, da beengte Verhältnisse und unterirdische Leitungen dies verhindern.

Die allermeisten der 500 Rotbuchen im Paschenberg-Wald haben jedoch die monatelange Hitze im Sommer 2018 nicht überlebt. Hinzu kamen Vandalismus-Schäden. Der städtische Baum-Sachverständige Lars Kuhnt berichtet: „Ein Großteil der Buchen ist vertrocknet. Die Bewässerung einer so großen Fläche innerhalb eines Waldes war personell und technisch nicht möglich. Hinzu kommt, dass Anwohner und Waldbesucher immer wieder Pflanzen herausreißen, umsetzen oder beschneiden.“

In den vergangenen Tagen wurden nun 500 neue Rotbuchen gepflanzt – in der Hoffnung auf weniger drastische Hitzeperioden im Sommer.

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