Peaky’s Fashion Fairy Tale

Mode und Magie begeistern nur wenig

INNENSTADT - Manchmal hat man einfach Pech: So erfolgreich der zweite Teil des Modefestivals „Peaky’s Fashion Fairy Tale“ vor einer Woche auch war, die Abschlussveranstaltung am Samstag (22.9.) lockte bei andauerndem Regen nur wenige Besucher in den südlichen Teil der Innenstadt.

Wer es zu den beiden „Pop-up-Stores“ (provisorisch eingerichtete Geschäfte) an der Ewaldstraße 22 und der Theodor-Heuss-Straße 26 sowie zur Ludothek des „Waldritter“-Vereins schaffte, wurde nicht enttäuscht. Denn Magier, Schauspieler, Tänzer, „Vivis Suppenküche“ sowie „Sabines Marmeladen“ und natürlich Modemacher überzeugten mit ihren Talenten. Mit Charles Moulton ging es auf musikalische Zeitreise, und die Leute vom Kreativzentrum „Art.62“ entführten mit ihrem Improvisationstheater gleich auch in andere Welten. Schauspielerin Amira Bakhit erzählte im Glitzer-Kleid von Lola, Emil und ihrer Bar, in der nichts so läuft, wie es laufen soll. Mit viel Humor beendete sie die turbulente Geschichte, in der Zuschauer den Verlauf mitbestimmten, mit einem Happy- End: Emil und Lola konnten glücklich ihr mitten auf der Bar-Bühne geborenes Kind in die Arme nehmen. Heiter ging es auch in der Zaubershow von Maik Brzoska zu. Unsichtbare Karten wurden mit ernstem Gesicht gemischt, aus Küchengeräten entstanden plötzlich „Gedanken-Übertragungs-Maschinen“ und vorher lose Seile waren wie von Zauberhand verknotet. Währenddessen gab es bei den Waldrittern unter anderem einen Mordfall aufzuklären. „Wer tötete Mr. Money?“ Diese Frage stellten sich Besucher bei den Live-Rollenspielen. „Es war schön zu sehen, was man hier aus den Ladenlokalen machen kann“, meinte Geschäftsführer Daniel Steinbach zum Abschluss des Modefestivals. „Man sieht, dass das Interesse da ist“, sagte Gabriele Rietmann, von der GR Modeberatung Recklinghausen. „Dies könnte man zu regelmäßigen Events werden lassen.“ Claudia Heinrichs vom Kreativquartier zieht ein positives Fazit: „Insgesamt war die Aktion doch ein Erfolg“. Neben der Vernetzung vieler kreativer Köpfe wurde die Innenstadt – wenn auch nur für kurze Zeit – etwas belebt.

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