Pilotprojekt geplant

Neuer Test mit Spendern für Hundekot-Beutel

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HERTEN - Es hat sie schon einmal an der Bahnhofstraße in Westerholt gegeben: Spender mit Beuteln für Hundekot. Theoretisch eine gute Sache, weil Hundehalter sich daran leicht bedienen können, wenn Waldi sein Geschäft auf dem Gehweg erledigt hat. In der Praxis haben sich die Spender jedoch nicht bewährt.

Sie wurden permanent geplündert und mussten ständig neu befüllt werden, was mit hohen (Personal-)Kosten einherging. Schließlich entschieden die Politiker im Rat der Stadt, dass das Befüllen der Spender eingestellt wird. Gleichwohl sind Hundehalter verpflichtet, den Kot ihrer Tiere fortzuräumen – aber eben mithilfe ihrer eigenen Beutel.

Nun will die Stadtverwaltung einen neuen Anlauf in Sachen Kotbeutel wagen. Annegret Sickers, die bei der Stadt für das Ordnungswesen zuständig ist, glaubt, dass Hundehalter heute sensibler geworden sind und besser mit den Gratis-Beuteln haushalten. In anderen Städten funktioniere das jedenfalls, erklärte sie im Ausschuss für Ordnung und Feuerschutz.

Ziel ist, vor allem Spielplätze und Friedhöfe frei von Hundekot zu halten. Daher sollen in einer Testphase zunächst auf dem Waldfriedhof fünf Beutelspender installiert werden. Je Spender werden mindestens 80 Euro Kosten erwartet. Derzeit prüft die Stadt, ob sie werbefinanzierte Beutelspender bekommt.

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