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Jutta Becker und Udo Surmann.

Ratssitzungen

Surmann will nicht mehr neben Becker sitzen

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HERTEN - Ratsherr Udo Surmann (Parteilose Wählergemeinschaft) will im Sitzungssaal des Rathauses nicht mehr neben Jutta Becker (WIR) sitzen. Seine Abneigung ist so groß, dass er es bei der Ratssitzung am Dienstag sogar vorzog, auf die Besuchertribüne zu gehen. Damit verzichtete er auf sein Rede- und Stimmrecht.

Bekanntlich kämpften Surmann und Becker monatelang darum, eine Ratsfraktion gründen zu dürfen. Sieben Tage, nachdem Bürgermeister Fred Toplak eingewilligt hatte, trat Becker wieder aus. Die gegenseitigen Anschuldigungen drehen sich um Team-Fähigkeit, Geld, das Büro...

Zu Beginn der Sonderratssitzung zum Thema „Sparkommissar“ am Dienstag beschwerte sich Surmann nun, er wolle nicht mehr – wie seit der Kommunalwahl 2014 – neben Jutta Becker sitzen. Bürgermeister Toplak und seine Büro-Leiterin Dr. Yvonne Hötzel lehnten dies mit Verweis auf die Sitzordnung ab. Diese leitet sich aus dem Wahlergebnis ab: Je niedriger dies 2014 ausfiel, desto weiter am äußeren Rand sitzt man im Saal.

Schlechte Luft auf der Tribüne

Auch das Ansinnen von Surmann, er könne ja auf der Tribüne Platz nehmen und nur für die Abstimmung herunter in den Saal kommen, wurde abgelehnt. Letztlich setzte sich Surmann auf die Tribüne – formal war er also bei der Sitzung nicht als Ratsherr anwesend.

Am Mittwoch protestierte Surmann gegen das Verhalten der Stadtverwaltung. Er verlangt, dass man ihm unter anderem die gesetzlichen Grundlagen für die Sitzordnung erläutert. Außerdem beklagt er die schlechte Luft auf der Tribüne, fordert Sauerstoff-Messungen und ein Brandschutz-Gutachten.

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