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Erneut wurden in Herten Cafés und Shisha-Bars kontrolliert.

Razzien

30 Dosen Tabak und zwei Strafanzeigen

HERTEN - Am Dienstagabend (9.4.) wurden in Herten erneut Shisha-Bars und Cafés von Polizei, Zoll, Ordnungsamt und Steuerfahndung kontrolliert. Die Razzien fanden im Zuge der Bekämpfung von Clan- und Bandenkriminalität statt. In den vier Hertener Bars wurden die Einsatzkräfte abermals fündig: Es gab zwei Strafanzeigen.

Bei den Strafanzeigen handelte es sich nach Auskunft der Polizei um Steuervergehen. Zudem zog die Razzia sechs Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach sich. Auch hier wurde nach Auskünften der Polizei-Pressestelle gegen das Steuerrecht verstoßen oder gesetzliche Auflagen wurden nicht eingehalten.

Unversteuerter Tabak fand sich in fast allen kontrollierten Betrieben, am Ende kamen in Herten 30 Dosen zusammen. Teilweise hatte man vor Ort offensichtlich mit Kontrollen gerechnet und Verstecke für die Dosen gesucht. Die Fachleute vom Zoll fanden dennoch den Tabak. Teilweise war er zwischenzeitlich in Autos gebracht worden, teilweise in Räumen oder Kellern versteckt. Insgesamt wurden 19 Personen kontrolliert.

"Nicht die letzte Aktion"

In Recklinghausen und Marl nahmen die Ermittler weitere acht Bars ins Visier. In der Summe wurden in den drei Städten 91 Personen kontrolliert. Es gab zehn Strafanzeigen und 16 weitere Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Zwei Autos wurden im Umfeld von Shisha-Bars sichergestellt, weil sie nicht verkehrssicher oder zu laut waren. Insgesamt wurden in Marl, RE und Herten zusammen 158 Dosen unversteuerter Tabak gefunden.

Zum Hintergrund der Kontrollen gerade in Shisha-Bars und Cafés erklärt Ramona Hörst, Pressesprecherin der Polizei Recklinghausen; "Es handelt sich um Betriebe, bei denen wir davon ausgehen, dass es sich um Rückzugsorte handeln könnte".

Dass sich Betreiber von Shisha-Bars nicht vor weiteren Kontrollen sicher fühlen sollten, stellt Polizei-Pressesprecher Andreas Wilming-Weber klar: "Diese Aktion war nicht die letzte dieser Art."

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