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Erster Spatenstich (v. l.): Dr. Uli Paetzel (Vorsitzender Emschergenossenschaft), Vize-Bürgermeister Jürgen Grunwald, Bürgermeister Fred Toplak, Stadtbaurat Christoph Heidenreich, Vize-Bürgermeisterin Silvia Godde, Jörg Pferdmenges (Prokurist HWB/Heinrich Walter Bau GmbH, Borken), Bernhard Felling (Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss) und Michael Fehrenz (Oberbauleiter HWB).

Resser Weg

Erster Spatenstich für Rückhaltebecken

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HERTEN - Ein Acker zwischen dem St.-Elisabeth-Hospital und der Stadtgrenze Gelsenkirchen-Resse verwandelt sich in den nächsten 17 Monaten in ein Regenrückhaltebecken. Die naturnah gestaltete Mulde wird 20.000 Badewannen-Füllungen Wasser (3000 Kubikmeter) fassen.

Die Stadt Herten und die Emschergenossenschaft verbauen dort Fördergelder der Bezirksregierung Münster in Höhe von 1,9 Millionen Euro. Warum dieser Aufwand? Der Vorstandsvorsitzende der Emschergenossenschaft, Dr. Uli Paetzel, erklärt, dass hier zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zum einen soll das Regenwasser vom südlichen Teil des Paschenbergs nicht mehr in die Schmutzwasser-Kanalisation fließen, sondern in das neue Regenrückhaltebecken und den angrenzenden Holzbach.

Kanalisation wird entlastet

Das entlastet die Kläranlagen und die Kanalisation – besonders wichtig bei Starkregen. Zum anderen wird der Holzbach das Wasser vom Paschenberg zur (bald) renaturierten Emscher leiten und dort speziell auch in trockeneren Monaten für einen guten Wasserstand sorgen.

Gestern trafen sich Dr. Uli Paetzel, Bürgermeister Fred Toplak, Stadtbaurat Christoph Heidenreich sowie Vertreter von Politik, Bezirksregierung und Kreisverwaltung zum ersten Spatenstich. Die Maßnahme umfasst neben dem Rückhaltebecken auch den Bau eines 1,3 Kilometer langen Kanalrohrs am Resser Weg entlang zum Kräuterhof. Diese Arbeiten finden größtenteils ohne offene Baugrube statt, um Verkehrsbehinderungen zu minimieren.

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