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In Scherlebeck

Baustelle macht Vollsperrung nötig

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HERTEN - Mit Freud und Leid ist eine Baustelle verbunden, die am morgigen Montag, 6. Mai, in Scherlebeck beginnt. Die Stadtverwaltung setzt dort zu einem Rundumschlag an, der voraussichtlich acht Monate dauern wird und mit Voll- sowie Teilsperrungen verbunden ist.

Folgendes wird gemacht:

  1. Die Kanalisation im Bereich Elper Höhe/Elper Straße ist nach Angaben der Stadt Herten zeitweise überlastet. Sie wird deshalb nicht nur erneuert, sondern es wird ein zusätzliches Rohr für Regenwasser verlegt. Alle Niederschläge auf den öffentlichen Verkehrsflächen werden künftig in diese neue Leitung geführt, um die bestehende Kanalisation zu entlasten.
  2. Die Fahrbahn der Elper Höhe ist Untersuchungen der Stadt zufolge bis in die tiefen Schichten hinein marode. Sie kann demnach nicht einfach oberflächlich saniert werden, sondern muss inklusive der Gehwege neu aufgebaut werden. Fachleute sprechen von einem Vollausbau. Die Kosten dafür werden auf die Anlieger umgelegt. So schreibt es das Kommunalabgabengesetz (KAG) vor. Zwar wird im NRW-Landtag seit Monaten über eine Abschaffung dieser Straßenbaubeiträge diskutiert, doch ein Ergebnis ist nicht absehbar. Daher kassiert die Stadt Herten bis auf Weiteres Anliegerbeiträge.
  3. Glasfaser: Wenn die Straße ohnehin aufgerissen wird, bietet es sich an, Glasfaser-Leitungen für rasend schnelles Internet zu verlegen. Den Auftrag dazu hat bei einer öffentlichen Ausschreibung das Unternehmen Gelsennet erhalten. Für die Anlieger fallen durch das Verlegen keine Kosten ab, wohl aber bei einem (freiwilligen) Abschluss eines Nutzungsvertrages.
  4. Die Bauphasen sind zweigeteilt: Weil die neue Kanalisation der Elper Höhe an bestehende Rohre in der Elper Straße angebunden werden muss, kommt es im ersten Bauabschnitt zu einer 60 Meter langen Baustelle in der Elper Straße – verbunden mit einer Vollsperrung (siehe Grafik). Autos können von beiden Seiten bis unmittelbar an die Baustelle heranfahren. Im zweiten Bauabschnitt „wandert“ die Baustelle in die Elper Höhe hinein und dort Stück für Stück weiter. Dort kommt es also abschnittsweise zu Sperrungen. Anlieger und Rettungsdienste können in den meisten Fällen über den Gehweg an der Baugrube vorbeifahren. Dort, wo jeweils gebuddelt wird, werden die Grundstückszufahrten aber nicht erreichbar sein. Voraussichtlich im Januar 2020 soll alles fertig sein.

Rückfragen: Stadt Herten, Bereich Tiefbau, Karl Peter Wysocki, Tel. 02366 / 303 432, Mail. k.wysocki@herten.de

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