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Freuen sich über die neue Ansiedlung auf Schlägel & Eisen (v.l.): Michael Blume, Frauke Wiering (Wirtschaftsförderung), David Schulz-Donath (Camperworks), Bürgermeister Fred Toplak, Raphael Laarmann-Schlewinski (Camperworks), Stadtbaurat Christoph Heidenreich, Brigitte Berkau (Wirtschaftsförderung) und Benedikt Schmoll (Entwicklungsgesellschaft Schlägel & Eisen).

Schlägel-&-Eisen-Gelände

Ein Paradies für Campingfans

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HERTEN - Auch wenn bisher nur ein Stahl-Skelett zu sehen ist: David Schulz-Donath ist stolz. „Das ist schon verrückt, dass hier jetzt bereits eine halbe Halle steht.“ Der 30-Jährige ist einer der beiden Geschäftsführer von „Camperworks“. Das Unternehmen, das sich auf den Ausbau von Campingmobilen spezialisiert hat, wird demnächst von Recklinghausen ins Gewerbegebiet Schlägel & Eisen ziehen.

Unlängst fand die Präsentation des Bauvorhabens direkt vor Ort statt. Auf einer Grundfläche von 1150 Quadratmetern steht bereits ein Teil der letztlich 450 Quadratmeter großen Halle. Deren Prunkstück wird ein Schauraum sein, der direkt an der Fahrradtrasse liegt. „Das ist natürlich perfekt, weil so viele der Vorbeifahrenden aufmerksam werden“, erklärt Raphael Laarmann-Schlewinski, der andere Geschäftsführer.

Die beiden Hertener sind langjährige Freunde und entschlossen sich im vergangenen Sommer, eine GmbH zu gründen. Vorher führte Laarmann-Schlewinski die Firma, die es seit 2013 gibt, allein.

Gründer investieren 450.000 Euro

Beide Geschäftsführer sind als gelernte Tischler vom Fach und freuen sich auf die neue Aufgabe. „Von der Stadt gab es viel Unterstützung. Jetzt freuen wir uns darauf, dass wir hier bald einziehen können“, sagt David Schulz-Donath. Zusätzlich zu den beiden Chefs gibt es zwei weitere Mitarbeiter. 450.000 Euro investieren die beiden Gründer auf Schlägel & Eisen.

„Wir bieten für jeden Typ und jeden Geldbeutel den richtigen Campingausbau — ob Kleinwagen oder Reisebus“, rührt Raphael Laarmann-Schlewinski die Werbetrommel. Ein besonderes Exemplar eines „Reisebusses“ wird übrigens auch seinen Platz im Schauraum finden: ein alter VW Bulli. „Das ist doch der perfekte Hingucker“, so Fred Toplak bei der Präsentation des Bauvorhabens.

"Spannendes Unternehmen"

Der Bürgermeister findet, dass „Camperworks gut in den vorhandenen Mix des Gewerbegebiets hineinpasst.“ Stadtbaurat Christoph Heidenreich freut sich, dass es auf dem ehemaligen Zechengelände vorangeht. „Und Camperworks ist zudem ein spannendes Unternehmen.“

Dass es vor Ort schon eine weitere Firma aus dem Bereich gibt, sehen alle Beteiligten als unproblematisch an. „Dort wird ja Campingbedarf vertrieben, ich sehe das eher als tolle Ergänzung“, erklärt Laarmann-Schlewinski. Mit der Ansiedlung von Camperworks ist somit ein weiteres Grundstück des Gewerbegebiets vergeben, Fred Toplak blickt aber schon nach vorn: „Ich denke, dass wir im kommenden Jahr hier ausgebucht sind.“

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