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Schlägerei auf offener Straße

Zuwanderer und Rocker kämpfen

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HERTEN - Es ging um Geld und gipfelte in Gewalt: Mitglieder der Motorradrocker-Gruppe Bandidos und eine Gruppe von Zuwanderern lieferten sich am Samstagnachmittag gegen 16.50 Uhr eine Schlacht auf offener Straße.

Wie berichtet, hatten sich mehr als 30 Personen im Bereich der Kreuzung Westerholter Straße/Mühlenstraße zusammengerottet. Der Besatzung eines Polizei-Streifenwagens war die Menschenmenge aufgefallen, die offenbar in Streit geraten war. Die Beamten forderten Verstärkung an, als die Situation eskalierte und aus der Auseinandersetzung eine Massenschlägerei wurde.

Um die Kämpfenden zu trennen, setzte die Polizei Pfefferspray ein. Ein Teil der Männer flüchtete, wurde aber später in Seitenstraßen aufgegriffen. Die Polizei stellte die Personalien von insgesamt

33 Personen fest und erteilte Platzverweise. Dabei stellte sich heraus, dass ein Teil der Leute zur Rockergruppe Bandidos gehört, während ihre Kontrahenten überwiegend Zuwanderer mit Wohnsitzen in Essen waren. Wie die Polizei mitteilt, deuten erste Erkenntnisse darauf hin, dass es bei dem Konflikt um einen Zahlungsstreit ging.

Bei der Schlägerei wurden vier Männer aus Essen und Harsewinkel im Alter zwischen 20 und 31 Jahren leicht verletzt. Einer musste mit Blessuren im Gesicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Ebenfalls am Samstag ereignete sich in Herne ein Angriff auf Mitglieder einer Rockergruppe, bei der drei Männer verletzt wurden. Fünf Unbekannte hatten dort Mitglieder der Rockergruppe „The Living Dead“ angegriffen und durch Schläge auf den Kopf zum Teil lebensgefährlich verletzt. Ein von der Polizei zunächst vermuteter Zusammenhang zu dem Vorfall in Herten konnte bislang nicht bestätigt werden.

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