Schlosspark

Kunstmarkt in Herten lockt 30.000 Besucher

HERTEN-SCHLOSSPARK - Jede Menge bunter Tupfer in Form von Keramik, Gemälden, Stoffen, Schmuck und so vielem mehr haben am Sonntag und Montag das satte Grün des Schlossparks ergänzt. Die 44. Auflage des Kunstmarkts bot eine rundum gelungene Mischung: 130 Künstler und Kunsthandwerker, eine Masse interessierter Besucher, Kulinarisches, Musikalisches, Kreatives, viele „Wows“, Lob, Begeisterung – und mittendrin ein lilafarbener Gorilla oder auch eine Weltenbummlerin auf einer gar nicht so kleinen Weltkugel.

Überall und nirgends sind die beiden Walkacts am Sonntag beziehungsweise am Montag auf den vollen Parkwegen unterwegs und sorgen beim Publikum für Erheiterung. Und voll ist es allemal: Nur langsam kommen die vielen Menschen an einigen Stellen voran. Vorbei an den „Exklusivmützen“ in „Shabby chic“, die der Berliner Roka Stephan anbietet, den Pilz-Keramikwerken von Thomas Müller oder am Muschel-Stand von Christine Bachmann. Sie bezaubert mit Schmuck, Anhängern und klassischen Spielen wie „Mühle“, die aus den bunten Meeresschätzen bestehen. Die lederne Spielfläche lässt sich in einen Beutel umwandeln: „Gute Idee, dann hast du alles zusammen“, kommentieren die Besucherinnen Marion und Rita Kiel lobend.

Besucher haben die Qual der Wahl

Ideen, davon gibt es viele. Und allesamt werden sie unterschiedlich ausgedrückt. Funkelnde Glaskunst von Peer Konrad, das Blütenmeer aus Filz von Karin Antonowicz-Franz, Kupferkunst von Kurt Hagedorn, Selbstgenähtes von Ute Kerber, Gemälde von Reza Momen, „Erinnerungen zum Anfassen“ aus Gips von der Werkstatt „Lichtblume“, Naturseifen aus Olivenöl von Uwe Schäfers, komplett handgefertigte Sandalen vom Familienunternehmen „Lacys“ – um nur einige zu nennen. Zahlreiche Musikgruppen auf zwei Bühnen, Theater und ein Kinderprogramm stellen die Besucher des Kulturfestivals vor die Qual der Wahl.

Sylvia Seelert, Leiterin des städtischen Kulturbüros, berichtet von zufriedenen Kunden: „Wir haben viel Lob für die Auswahl auf dem Kunstmarkt bekommen.“ Zwar sorgen die für Montagnachmittag angekündigten Regenwolken für eine Planänderung – das Kinder- und das Straßentheater werden zeitlich vorgezogen – doch haben die drohenden Wetterkapriolen letztlich kaum Auswirkungen auf den Gesamterfolg des Kunst- und Kulturfestivals. „Die 30.000 Besucher haben wir wieder locker erreicht“, freut sich Sylvia Seelert.

Rubriklistenbild: © Danijela Budschun

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