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Die Säuleneichen-Allee im Schlosspark: Die Bäume müssen fachgerecht beschnitten werden, damit der Allee-Charakter erhalten bleibt.

Im Schlosspark

Säuleneichen werden beschnitten

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Einst säumten Pappeln die Allee, die vom Eingang des Parks nahe der Psychiatrischen Klinik zum Wasserschloss führt. 1990 mussten die morschen, alten Bäume jedoch gefällt werden. Ersetzt wurde die historische Allee im Jahr 1991 durch eine Neuanpflanzung von insgesamt 65 Säuleneichen – straff aufrecht wachsende Exemplare der Gattung Eiche, die man auch Stieleiche oder Pyramideneiche nennt. Und die müssen nun beschnitten werden – für viel Geld.

Zwischen 20.000 und 25.000 Euro wird der fachgerechte Schnitt der kompletten Allee kosten. Aktuell stehen im Schlosspark 70 Bäume, die einer Korrektur bedürfen. Einerseits geht es darum, dass die Fahrbahn der Straße „Im Schloßpark“ freigeschnitten wird, um zu gewährleisten, dass insbesondere Rettungs- und Transportfahrzeuge freie Zufahrt haben. Außerdem soll das ursprünglich geplante Erscheinungsbild der Allee wiederhergestellt werden – und dazu bedarf es der Betonung der Säulenform. Die Schnitttechnik wurde im Vorfeld bei ähnlichen Alleen in einer Baumschule begutachtet.

Geplant war der Beschnitt der Alleebäume bereits für das Jahr 2014. Er wurde daher im Baumzustandsbericht, den die Stadt alljährlich erstellt, schon 2013 angekündigt. Aufgrund der Stürme Ela und Friederike sind die Arbeiten dann jedoch mehrfach verschoben worden. Im Frühjahr 2019 sollen die Sägen nun endlich angesetzt werden. Der Zentrale Betriebshof (ZBH) hat dafür eine Fachfirma beauftragt. Die Kosten belaufen sich pro Baum auf rund 350 Euro und insgesamt auf maximal 25.000 Euro.

Anders als die Pappeln haben die Säuleneichen übrigens gute Chancen auf ein sehr langes Leben. Das älteste Exemplar ihrer Art, bekannt als „Die Schöne von Harreshausen“, ist fast 600 Jahre alt.

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