+
Viel zu tun haben (v.l.) Barbara Lau, Katharina Maischak und Inge Volkenborn mit den vielen Waren.

Second-Hand-Laden

Ständer und Regale sind bestens gefüllt

  • schließen

HERTEN - Warme Mäntel, schicke Blusen, ein Haufen bunter Schals vom Feinsten ... und gerade ist auch noch ein Schwung nagelneuer Jeansjacken und Hosen reingekommen – beste Markenware, versteht sich. Die engagierten Frauen, die im leer stehenden Ladenlokal an der Kranzplatte (wo früher Apollo war) eine Verkaufsaktion für den guten Zweck veranstalten, hat eine Flut der Hilfsbereitschaft förmlich überrollt.

Zahlreiche Spender sind ihrem Aufruf gefolgt und haben Kleidung, Hausrat, Schmuck und sonst so allerlei abgegeben.

Die Vielzahl guter Dinge ist gewiss ein Grund zur Freude für die Aktiven um Katharina Maischak, die den Second-Hand-Verkauf zugunsten des Hof Feuler organisiert. Bereits im vierten Jahr hat die 72-Jährige ein Heer von Helfern motiviert. Das Ziel: möglichst viel Geld für das therapeutische Reiten zu erwirtschaften. Denn der Feuler Hof ist pro Jahr auf 150.000 Euro Spenden angewiesen, damit auch Menschen mit kleinem Geldbeutel sich die Reittherapie leisten können; Krankenkassen zahlen dafür nicht.

25.000 Euro gespendet

Vergangenes Jahr haben Maischak und ihr ehrenamtliches Team 25.500 Euro eingenommen und durchaus den Ehrgeiz, die stolze Summe noch zu toppen. Angesichts der Berge von Waren, die sich auf Tischen und in Regalen türmen, scheint dieses Ziel auch durchaus erreichbar. Gleichwohl ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Flut der Spenden zu unterbrechen. „Wir haben so viel, dass wir das alles kaum noch bewältigen können“, sagt die quirlige Verkaufsexpertin.

Der offizielle Startschuss für den Verkauf fällt am Dienstag, 30. Oktober, um 10 Uhr an der Antoniusstraße 22.

Sie selbst hat alles gegeben, um gute Sachen zu organisieren, Firmen angeschrieben und um Spenden gebeten. So kommt es, dass nagelneue Pullis hier für 30 statt 60 Euro den Besitzer wechseln. Kaschmirtücher, die sonst 200 Euro kosten, sind für 40 Euro zu haben. „Bei allem, was wir hier annehmen, müssen wir den Verkauf im Auge haben“, sagt Maischak. Es soll ja Kasse gemacht werden. Da nutzt es den engagierten Frauen gar nichts, wenn ihnen säckeweise schmutzige Altkleider oder getragene Schuhe vor die Tür gestellt werden. „Das macht uns nur unnötig viel Arbeit, weil wir solche Sachen ja entsorgen müssen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Nach dem Feuer in der Kinderwelt: Jetzt steht die Brandursache fest
Nach dem Feuer in der Kinderwelt: Jetzt steht die Brandursache fest
Riesen-Schaden nach Kinderwelt-Brand, Waltroper Parkfest startet, keine Spur vom Bochumer Ausbrecher
Riesen-Schaden nach Kinderwelt-Brand, Waltroper Parkfest startet, keine Spur vom Bochumer Ausbrecher
Umweltamt warnt vor Rußpartikeln in Oer-Erkenschwick - so sollen sich die Bürger verhalten
Umweltamt warnt vor Rußpartikeln in Oer-Erkenschwick - so sollen sich die Bürger verhalten
Emotionaler Ausnahmezustand: Säugling musste am offenen Kopf operiert werden 
Emotionaler Ausnahmezustand: Säugling musste am offenen Kopf operiert werden 
Schneller zu den Stars - das Stoffbändchen gibt es bereits jetzt
Schneller zu den Stars - das Stoffbändchen gibt es bereits jetzt

Kommentare