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Die Siebenbürger Volkstanzgruppe tritt in den traditionellen Trachten auf.

Siebenbürger feiern

Tanz, Musik und Baumstrietzel

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HERTEN - Beim Feiern vieler Feste lassen sich die Siebenbürger Langenbochums kaum überbieten. Am Sonntag beispielsweise lockte traditionsgemäß das Sommer- und Kinderfest im und rund um das Siebenbürger Haus der Jugend.

Seit Eröffnung des Gemeinschaftshauses im Jahr 1965 fiel kein Sommerfest aus. Und seit diesen 53 Jahren gibt es dort jedes Mal den frisch gebackenen Baumstrietzel, eine besonders leckere Spezialität aus Rumänien. Im Sinne einer „ausgewogenen Ernährung“ setzten Erbsensuppe und Gegrilltes wieder Deftiges dagegen. Als passende Beilage boten Blaskapelle und Volkstanzgruppe den musikalischen Schmaus für Augen und Ohren. Beim Toben auf einer Hüpfburg, beim Spielen, bei Tombola und Kutschfahrten kam auch bei den jungen Besuchern keine Langeweile auf.

Tänzer und Musiker sind mit Spaß dabei

Die Siebenbürger Kreisgruppe in Herten ist die einzige in Nordrhein-Westfalen mit eigener Blaskapelle und Volkstanzgruppe. Karin Roth, heute Vorsitzende der Gruppe und organisatorische Leiterin der Tänzer, ist seit 40 Jahren dabei. Sie klopft auf Holz, wenn man sie nach möglicherweise bestehenden Nachwuchssorgen fragt: „Wir haben das Glück, dass die Mitglieder unserer Tanz- oder Musikgruppe immer wieder Freunde mitbringen. Außerdem gibt es noch den eigenen Nachwuchs aus der Gemeinschaft. Auf der anderen Seite können wir auf ein nettes Gemeinschaftsleben stolz sein. Wir sind viel gemeinsam unterwegs und nehmen an Volkstanz- und Blasmusikwettbewerben teil. Ein beeindruckender Höhepunkt gerade für die jungen Leute ist dabei immer das ‚Woodstock der Blasmusik‘ in Österreich. Da erklingen Hunderte von Trompeten, Hörnern, Klarinetten, Schlagzeugen und alles, was man braucht, gleichzeitig. Das ist ein Sound, den man in ganz Österreich hört.“

Wie die Tänzer und Musiker an die prächtigen Kostüme kommen, will eine Besucherin wissen. Karin Roth: „Die meisten wurden schon über Generationen vererbt. Wenn aber mal etwas nicht mehr passt oder kaputt geht, dann muss man so ein Kostüm eben selber anfertigen. Meist greift man dann aber gerne auf die Erfahrungen und Fertigkeiten von Müttern und Großmüttern zurück.“

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