Silvesternacht

Von Schlägerei bis Sachbeschädigung

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HERTEN - „Es gab ruhigere Silvesternächte“, sagt Wachabteilungsleiter Jörg Stier von der Berufsfeuerwehr. Fünf Einsätze zählte die Feuerwehr, 24 der Rettungsdienst, und auch die Polizei rückte mehrmals aus.

Unter anderem zur Robert-Koch-Straße, wo Jugendliche offensichtlich gezielt einen 30-jährigen Hertener kurz nach Mitternacht mit „Knallkörpern“ beworfen hatten. Der Mann blieb unverletzt, die Jugendlichen flüchteten. Beschreibung: vier Täter im Alter von etwa 16 bis 18 Jahren, etwa 1,75m bis 1,80m groß, einer hatte eine dickere Figur und schwarze Haare. Die Polizei sucht Zeugen.

Ebenfalls auf der Robert-Koch-Straße gab es nach einer privaten Feier gegen 2 Uhr erst Streit und dann drei Verletzte. Ein Anwohner hatte sich wegen Partylärms beschwert. Als der Hauseigentümer die Feiernden nach Hause schickte, ließen die ihren Ärger darüber an Menschen auf der Straße aus. Ein 23-jähriger Hertener wurde dabei schwer verletzt. Ein 22-jähriger Hertener und ein 19-jähriger Gelsenkirchener wurden mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Eine genauere Personenbeschreibung liegt nicht vor, es soll sich aber um mindestens drei Männer gehandelt haben. Die Polizei sucht auch hier Zeugen.

So auch für die „Sprengung“ eines Altglascontainers an der Ecke Uhland- und Jägerstraße, die um 7 Uhr morgens entdeckt wurde. Wann und womit der Container zerstört wurde, muss noch ermittelt werden. Schadenshöhe: circa 1500 Euro.

Den ersten Einsatz 2019 hatte die Feuerwehr, da war das Jahr erst wenige Minuten alt. Um 0.12 Uhr wurden Berufsfeuerwehr und Löschzug Westerholt der Freiwilligen Feuerwehr zur August-Schmidt-Straße gerufen. Dort hatten auf einem Balkon Tisch, Stuhl und Regal Feuer gefangen, vermutlich durch einen Feuerwerkskörper. Die Flammen griffen auf ein Fenster über, gelangten aber nicht in die Wohnung. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten den Brand. Die Mieterin blieb unverletzt, die Schadenshöhe liegt bei rund 2000 Euro.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 08 00 / 23 61 111.

Mehrere kleinere Einsätze – ein vermeintlicher Pkw-Brand an der Ewaldstraße, bei dem jedoch „nur“ Knallkörper unter dem Auto brannten, eine brennende Zypresse an der Stettiner Straße, wo die Flammen auch eine Mülltonne und Teile eines Zauns zerstörten, brennende Feuerwerksreste auf einer Verkehrsinsel an der Ewaldstraße sowie ein Feuer in einem 1000-Liter-Müllcontainer an der Elper Straße – hielten die Feuerwehrleute bis in den Neujahrsmorgen auf Trab.

Rubriklistenbild: © Danijela Budschun

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