Stadtwerke Herten

Reges Interesse am neuen Hertenfonds

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HERTEN - Die Zeichnungsfrist für den neuen „Hertenfonds“ der Hertener Stadtwerke hat gestern früh um 0 Uhr begonnen. Die Stadtwerke verzeichneten reges Interesse. Insgesamt war die Resonanz aber deutlich geringer als bei den drei bisherigen Fonds.

Wie berichtet, wollen sich die Stadtwerke von ihren Kunden insgesamt drei Millionen Euro leihen, um damit Zukunftsprojekte zu finanzieren (z. B. Elektromobilität, Breitbandausbau). Die sogenannten Inhaberschuldverschreibungen mit zehn Jahren Laufzeit werden variabel mit 0,5 bis 5 Prozent verzinst. Der Anfangszins wird bei etwa 1,8 Prozent liegen.

Schon kurz nach Beginn der Zeichnungsfrist, nämlich gestern früh um 0.39 Uhr, ging bei den Stadtwerke die erste E-Mail eines Interessenten ein. Als um 8 Uhr die Hauptverwaltung an der Herner Straße und um 9 Uhr das Kundenzentrum „Studio B“ in der Innenstadt öffneten, warteten auch dort schon jeweils zehn Interessierte. Insgesamt wurden am ersten Zeichnungstag 110 Antragsformulare eingereicht. Jeder Kunde kann für maximal 10.000 Euro Anteile zeichnen, und die meisten nutzten diese Spanne auch aus. Gestern Nachmittag waren Anteile für rund eine Million Euro gezeichnet, zwei Millionen stehen noch zur Verfügung.

„Die Anträge werden jetzt sukzessive geprüft“, sagte Stadtwerke-Sprecherin Kerstin Walberg. Die Zeichnungsfrist endet am 14. November. Der letzte Hertenfonds, der 2012 aufgelegt wurde, hatte ein Volumen von 10 Millionen Euro und war im Eiltempo „ausgebucht“. Jedoch war die Verzinsung mit dauerhaft 4,25 Prozent deutlich höher.

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