Stadtwerke rüsten um

400 Straßenlaternen mit LED-Technik

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HERTEN - Die Hertener Stadtwerke sind für rund 7200 Straßenlaternen im Stadtgebiet zuständig. Sie alle auf LED umzurüsten, dürfte noch einige Jahre dauern und einen Millionenbetrag kosten. Doch aus Sicht des Energieversorgers bietet die moderne Technik viele Vorteile: präzisere Lichtstrahlung, längere Haltbarkeit, geringerer Stromverbrauch und somit niedrigere Kosten und weniger klimaschädliches CO2.

Mitte 2015 unternahmen die Stadtwerke erste Versuche, damals wurden zunächst 40 Laternen an der Hertener Straße im Bereich Ebbelich/ Westerholt modernisiert. 2017 folgten mit Zuschüssen des Bundes weitere 110 Laternen in Westerholt/Bertlich.

Nach diesem Modellprojekt wollen sich die Stadtwerke jetzt Schritt für Schritt das übrige Stadtgebiet vornehmen. Aktuell werden 400 Laternen in Herten-Mitte umgerüstet. Konkret: Schützenstraße, Theodor-Heuss-Straße, Kaiserstraße, Konrad-Adenauer-Straße, Vitusstraße und Wilhelmstraße.

Weniger Stromverbrauch

„Bei der Installation von ganz neuen Laternen setzen wir bereits seit geraumer Zeit auf energiesparende LED-Technik“, erklärt Frank Girke, Fachgebietsleiter für die Stromversorgung. „Aber auch für die bereits vorhandenen Laternen galt es, eine klimaschonendere und sparsamere Alternative zu finden.“ Dabei setzen die Stadtwerke auf passgenaue Umrüstsätze, die einen Umbau mit wenigen Handgriffen ermöglichen.

„Durch die Umrüstung können wir die Energiekosten pro Laterne um bis zu 65 Prozent senken und alleine an den 400 Laternen in Herten-Mitte jährlich 70 Tonnen CO2 einsparen“, so Girke. Weiterer Vorteil: Die LED-Lampen sollen bis zu 100.000 Stunden leuchten. Die bisher genutzten Natriumdampflampen hielten nur rund 16.000 Stunden, mussten alle vier Jahre gewechselt werden. Im Übrigen bringt die LED-Technik das Licht gezielter auf die Straße, sodass unerwünschtes Streulicht vermieden wird. Girke: „Das ist ein Pluspunkt für die Sicherheit auf unseren Straßen und für die Umwelt“.

Die Hertener Stadtwerke haben die Straßenbeleuchtung 2009 von der Stadt Herten übernommen. Damals tauschten sie rund 4.500 schadstoffhaltige Quecksilberdampflampen gegen sparsamere Natriumdampflampen aus. Keine zehn Jahre später weichen diese jetzt wiederum der LED-Technik.

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