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Am sonnigen Südhang der Halde Hoheward ? das wäre hier quasi unten und links im Bild ? könnte Wein angebaut werden.

Verkehrsverein erhält Hilfsangebote

Wird aus der Halde ein Weinberg?

HERTEN - Über die vielen positiven Reaktionen auf seine Idee, auf der Halde Hoheward möglicherweise einen Weinberg entstehen zu lassen, ist der Verkehrsverein Herten (VVH) „hoch erfreut bis überwältigt“. Das äußerte das Vorstandsmitglied Ulli Terboven.

Hierbei wies er darauf hin, dass im Fernsehen in der Sendung „Daheim und unterwegs“ live von der Halde berichtet worden sei. Außerdem hätten sich die „Aktuelle Stunde“, die „Lokalzeit“ sowie mehrere Printmedien wie zum Beispiel unsere Zeitung dem Thema ausführlich gewidmet. Im Zuge bürgerschaftlichen Engagements hätten zudem Touristiker und Marketingprofis kostenlos ihre Hilfe angeboten. Unterstützung darf sich der VVH auch von dem angesehenen Wein-Kollegium „Pasquale“ erhoffen. Dessen Mitglied Hans Moll hat sich gemeldet. Ebenso dankbar ist der VVH für das Angebot des jungen Diplom-Geologen Jochen Klewin, der den Boden untersuchen will. Auf den Rat des Hertener Weinpioniers Jürgen Schubert können die Initiatoren ebenfalls zurückgreifen. VVH-Vorstandsmitglied Egon Herzog: „Diese sowie viele weitere Experten und nicht zuletzt den Regionalverband als Grundeigentümer brauchen wir, um zu beurteilen, ob unsere Idee überhaupt umsetzbar ist.“

Weitere Gespräche folgen

VVH-Vorsitzender Michael Polubinski betont: „Es ist gut, dass das Vorhaben in der öffentlichen Diskussion bislang sehr aufgeschlossen aufgenommen worden ist. Im Herbst und Winter wollen wir mit Fachleuten untersuchen, ob ein Weinberg möglich ist.“ Dabei könne am Ende durchaus herauskommen, dass es nicht geht. „Aber wir Hertener und Hertenerinnen nehmen nicht schon jetzt Grenzen an, die noch gar nicht gesetzt sind.“ In diesem Zusammenhang erinnert er an den ersten Weinmarkt in Herten. Dem sei in der Biermetropole Ruhrgebiet keine Überlebenschance eingeräumt worden. „Und vor einigen Tagen haben wir den 40. Weinmarkt gefeiert.“ Auch dort hatten die befragten Winzer unisono erklärt, dass sie die Idee eines Weinbergs auf der Halde Hoheward spannend finden und gutheißen. Andreas Winkler, dessen Weingut in Rheinland-Pfalz liegt, hatte sogar spontan seine Bereitschaft signalisiert, bei der Umsetzung mitzuwirken.

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