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Volkstrauertag: Mit einem Schweigemarsch vom Marktplatz zum Ehrenmal in Westerholt wird an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert.

Volkstrauertag

Zwei Gedenkveranstaltungen in Herten

HERTEN - Am Volkstrauertag wird der Opfer von Krieg und Gewalt sowie von Terrorismus und politischer Verfolgung gedacht. Deshalb finden am Sonntag, 18. November, zwei städtische Gedenkveranstaltungen statt – eine um 10 Uhr am Margarete-Stein-Platz in Herten-Mitte (am „Cirkel“-Gebäude, Ecke Ewaldstraße/Kurt-Schumacher-Straße) und eine um 12 Uhr in Westerholt.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg, dessen Ende sich 2018 zum hundertsten Mal jährt.

Schülerinnen und Schüler der Rosa-Parks-Gesamtschule, des Städtischen Gymnasiums sowie der Martin-Luther-Sekundarschule leisten einen Beitrag zur Gedenkveranstaltung in Herten-Mitte. Des Weiteren beteiligen sich die Ditib-Moscheegemeinde Herten-Süd und die Siebenbürger Sachsen an der Gestaltung. Der Gemischte Chor Herten begleitet den Volkstrauertag in diesem Jahr musikalisch.

Briefe von Soldaten

Eine Ansprache von Bürgermeister Fred Toplak und die Kranzniederlegung gehören ebenfalls zum Programm. Im Anschluss trägt Kirsten Noetzel vom Stadtarchiv für alle Interessierten an der St.-Antonius-Kirche Briefe von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg vor. Sie stammen aus dem Archiv der Kirche.

Die zweite Gedenkveranstaltung beginnt um 12 Uhr in Westerholt. Zunächst führt ein Schweigemarsch vom Marktplatz zum neu gestalteten Ehrenmal an der Kolpingstraße. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Dort gestalten ebenfalls die Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Schule mit einem Beitrag die Veranstaltung. Die Martinsbläser sorgen für musikalische Begleitung. Bürgermeister Fred Toplak und seine Stellvertreterin Silvia Godde halten eine kurze Rede und legen gemeinsam mit Vertretern der Organisation „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ einen Kranz nieder.

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