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Freuen sich über die Fertigstellung des Gebäudes (v.l.): Jürgen Watanabe (Inhaber Praxisnetz Watanabe), Derya Schnathmann (Gebietsleiterin Seniorenhilfe SMMP), Stephan Brun (Geschäftsführer Bauunternehmung Brun), Andrea Würfel (Hausleitung Senioren-WG St. Martinus), Annette Longinus-Nordhorn (Gebietsleiterin ambulant betreute Senioren-WG), Thomas Wickermann (Geschäftsführer Praxisnetz Watanabe)

In Westerholt

Neues Wohn- und Praxisgebäude eröffnet

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HERTEN - Am Samstag, 26. Januar, eröffnet an der Malteserstraße in Westerholt ein neues, viergeschossiges Wohn- und Praxisgebäude. Alle Interessierten sind eingeladen, sich davon zu überzeugen, dass sich hinter der attraktiven Fassade moderne, helle und freundliche Räume befinden: Die Senioren-Wohngemeinschaften St. Martinus und das Praxisnetz Jürgen Watanabe laden zum Tag der offenen Tür

Das Bauvorhaben, das im November 2017 begann, bildet den Auftakt für die Umgestaltung des gesamten Quartiers. Im März beginnt voraussichtlich der Neubau des benachbarten Seniorenzentrums Haus St. Martin – und auf der Fläche des Altbaus entstehen wiederum Wohnhäuser und ein Spielplatz.

Zurück zur Malteserstraße. Die in Heiden ansässige Bauherrengemeinschaft Brun hat das energieeffiziente, mit Fernwärme versorgte und mit einem Aufzug sowie 36 Parkplätzen ausgestattete Gebäude errichtet und bleibt auch dessen Eigentümer. Das dritte Obergeschoss bilden drei jeweils 100 Quadratmeter große Penthouse-Wohnungen, eine ist noch zu haben. „Wir möchten uns bei den Anwohnern und Nachbarn bedanken, die immer ein Auge auf die Baustelle hatten und uns über Probleme oder auch Diebstähle informiert haben“, betont Geschäftsführer Stephan Brun.

350 Patienten pro Tag

Dankbar und glücklich ist auch Jürgen Watanabe. Das Bebauungsplanverfahren, das sich über Jahre hinzog, sei für die Patienten, sein Team und ihn selbst als Freiberufler eine Bürde gewesen. Umso mehr freue er sich, seine Praxis, mit der einst alles begann, aus dem Haus St. Martin heraus in den Neubau verlegen und weiterentwickeln zu können.

Die mehr als 30 Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden und Reha-Sport-Übungsleiter werden auf 650 Quadratmetern im Erdgeschoss etwa 350 Patienten pro Tag behandeln und betreuen.

Das erste und zweite Obergeschoss werden die beiden Senioren-Wohngemeinschaften St. Martinus belegen, die pro Etage zwölf Plätze auf 587 Quadratmetern bieten. Vergleichbar mit einer Studenten-WG mietet jeder Bewohner als persönliches Refugium ein 24 Quadratmeter großes Zimmer mit Bad.

Weitgehend selbstbestimmtes Leben

Das alltägliche Leben soll sich jedoch in einer geräumigen und gemütlichen Kombination aus Wohnzimmer, Essbereich und offener Küche abspielen. Die Senioren führen – unterstützt durch einen Pflegedienst – ein weitgehend selbstbestimmtes Leben, werden aber rund um die Uhr von Fachkräften betreut und machen vieles in der Gemeinschaft, etwa Gemüse schnibbeln für das Mittagessen.

In der Print-Ausgabe am Samstag, 26. Janaur, wird die Hertener Allgemeine auf zwei Sonderseiten ausführlich über das neue Wohn- und Praxisgebäude berichten.

Beim Tag der offenen Tür an Samstag von 14 bis ca. 17 Uhr können Interessierte alle Räume besichtigen. Zur Eröffnung um 14 Uhr sprechen Bauherr Stephan Brun und die stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Godde. Für das leibliche Wohl ist mit Waffeln, Grillwürstchen und Getränken gesorgt.

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