Wochenend-Tipp

Von "Lichterwald" bis Mittelalter

HERTEN - Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen von Weihnachten: Ob Tannenbaumverkauf an der Friedenskirche, Mittelaltermarkt an der Antoniuskirche,“ Lichterwald“ im Schlosspark, „Christmas Rock“ im Katzenbusch oder Kindertheater im Glashaus – überall können sich kleine und große Hertener auf das Fest einstimmen.

Wer noch keinen Weihnachtsbaum hat, der kann am Freitag, 7. Dezember, von 14 bis 22 Uhr und am Samstag, 8. Dezember, von 11 bis 13 Uhr an der Friedenskirche, Kaiserstraße 167, fündig werden. Dort gibt es Blaufichten und Nordmann-Tannen aus dem Sauerland, die aus zertifiziertem und kontrolliert nachhaltigem Anbau stammten. Die Bäume kosten ab 16 Euro aufwärts. Der Kindergarten Kuckucksnest ist am Samstag mit einem kleinen Adventsmarkt dabei. Es gibt heiße und kalte Getränke, Waffeln und Grillwürstchen.

Mittelalterlich und illuminiert

Mittelalterlich geht es am Freitag von 17 bis 21 Uhr und am Samstag von 15 bis 21 Uhr rund um die Antoniuskirche, Antoniusplatz, zu. Erstmals findet dort ein kleiner Markt statt mit Ständen, die mittelalterlichen Schmuck und Kleidung anbieten. Der Verein „Waldritter“ bietet viel für Kinder – Bogenschießen, Schwertkämpfe, aber auch Tänze und Mal-Aktionen gehören dazu. Almir Bajrami, einer der Organisatoren des Marktes, hat eine Benefizaktion initiiert. Er möchte die Obdachlosen-Hilfe des Diakonischen Werkes unterstützen und hofft während des Marktes auf Spenden von gut erhaltenen warmen Wintersachen, Schlafsäcken, Isomatten und Thermoskannen. Gleich nebenan lockt der „Lichterwald“ am Samstag von 15 bis 22 Uhr und am Sonntag von 15 bis 20 Uhr in den Schlosspark Herten. Dort dürfen sich die Besucher auf ein buntes Programm freuen. 200 beleuchtete Kauenkörbe sind auf der Barockweise zu bewundern. Rund um die Orangerie sowie auf dem Herkulesplatz oder den umliegenden Wegen werden Hütten aufgebaut. Die Besucher können sich unter anderem auf Waffeln, Crêpes, hausgemachte Creme brulée, aber auch Herzhaftes sowie Winzer-Weine, Kakao oder Kinderpunsch freuen. Dazu gibt es Kunsthandwerk. Über dem Theaterplatz ist ein Netz mit 300 weißen Kunststofftauben gespannt, die mit blauem Licht angestrahlt werden. Die „Rennpferde des kleinen Mannes“ waren vor allem bei Bergleuten beliebt und passen daher zum Motto des Adventsmarktes: „Das Ende des Bergbaus“. Dazu können Besucher auch auf dem Herkulesplatz symbolisch ein Stück Steinkohle verbrennen. Zum Ende des „Lichterwalds“ ist ein Feuerwerk des Profis René Osterhage geplant. Zudem liest Schauspieler Willi Thomczyk („Die Camper“, „Bang Boom Bang“) an beiden Tagen Weihnachtsmärchen im Barocksaal. Der Eintritt ist frei, es kann für die Aktion „Lichtblicke“ gespendet werden (Einlass an beiden Tagen: 15.30 Uhr; Beginn: 16 Uhr).

"Christmas Rock" und Kindertheater

Wie das „Dinner for One“ zum Fernsehprogramm am Silvestertag gehört, so erklingt seit Jahren zum Advent der „Christmas Rock“ in der Gaststätte „Katzenbusch“ an der Herner Straße 67. Dazu laden am Samstag, 8. Dezember, um 20 Uhr der Gastwirt Klaus Pascoletti und die Band „Big Wheel“ ein. Auf dem Programm stehen gefühlvolle Balladen und klassische Rock-Ohrwürmer. Das Quintett ist bekannt für sein reichhaltiges, anspruchsvolles Programm. Und schließlich geizt die Band nie: Zugaben, die bis zu 30 Minuten dauern, sind keine Seltenheit. Der Eintritt kostet zwölf Euro. Tickets sind noch im Vorkauf sowie an der Abendkasse im Katzenbusch erhältlich.

Eine nette Geschichte gibt es am Sonntag, 9. Dezember, um 16 Uhr im Glashaus, Hermannstraße 16. Dort bringt auf Einladung des städtischen Kulturbüros und der Volksbank Ruhr Mitte das Kindertheater „Töfte“ das Stück „Weihnachten auf dem Leuchtturm“ auf die Bühne: Kowalski möchte auf seiner Leuchtturminsel mit der Muschel Benjamin und dem Hummer James Cook ein ganz gemütliches Weihnachtsfest feiern. Alle Freunde sind gekommen, der Tintenfisch gibt seinen berühmten „Achtarmigen-Verknotungs-Tanz“ zum Besten, Rudolf, das rotnasige Rentier, steppt über den Bootssteg. Plötzlich landet mit viel Getöse ein Raumschiff. Und wer steigt aus? Der Weihnachtsmann leibhaftig. Was noch alles passiert, können Kinder ab vier Jahren am Sonntag erleben. Karten (vier Euro) gibt es im Glashaus.

Rubriklistenbild: © Danijela Budschun

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