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Da der verwirrte Mann, der auf der Straße sitzt, nicht aus freien Stücken aufsteht, wird er von Beamten fixiert und zur Polizeiwache gebracht.

Einweisung in Psychiatrie

Polizei-Einsatz am Kreisverkehr: Verwirrter Mann greift Autofahrer und mutige Helfer an

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Lautes Geschrei, eine unübersichtliche Situation, ein Mann sitzt mitten auf der Straße, die Polizei rückt mit vier Streifenwagen an: Am Kreisverkehr in der Hertener Innenstadt gab einen aufsehenerregenden Einsatz.

  • Ein Mann aus Gelsenkirchen hat in Herten mehrere Menschen angegriffen
  • Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend am Kreisverkehr
  • Der Angreifer soll psychisch krank sein und wurde in die LWL-Klinik eingewiesen

Der Vorfall hat sich am Donnerstagabend (26.03.) am Kreisverkehr an der Ecke Theodor-Heuss-Straße/Antoniusstraße ereignet. Wie die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt, wollte etwa um 19 Uhr ein 67-jähriger Mann aus Gelsenkirchen mit seinem Auto aus dem Kreisverkehr herausfahren. Er musste aber am Fußgängerüberweg warten.

Angriff in Herten: Zeugen eilen zur Hilfe herbei

In diesem Moment kam ein 22-jähriger Hertener an das Auto herangelaufen, öffnete direkt die Fahrertür und versuchte, auf den 67-jährigen Fahrer einzuschlagen. Zwei Zeugen des Vorfalls eilten herbei und griffen mutig ein. Sie schafften es, dass der 22-Jährige von dem Autofahrer abließ, und riefen die Polizei.

Nun aber griff der 22-Jährige auch die beiden Helfer. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Nachdem ein 22-jähriger Mann einen Autofahrer in seinem Pkw angegriffen hatte, blieb er auf der Theodor-Heuss-Straße sitzen.

Als der erste Streifenwagen eintraf, war die Situation unübersichtlich. Der 22-Jährige saß mittlerweile mit angezogenen Knien auf der Fahrbahn der Theodor-Heuss-Straße.

Polizei fixiert die Hände des Mannes auf dem Rücken

Mal war er weinerlich, dann wieder aggressiv. Auch die anderen Beteiligten waren aufgebracht, lautstark wurde diskutiert. Die Polizeibeamten hatten Mühe, die Situation zu klären und dabei die im Moment nötigen Sicherheitsabstände zu wahren.

Erst recht, als es darum ging, den 22-Jährigen von der Straße zu holen. Dieser wollte nicht aufstehen. Letztlich umringten mehrere Beamte den Mann und fixierten seine Hände auf dem Rücken.

Stadt Herten veranlasst Zwangseinweisung in LWL-Klinik

Vier Einsatzfahrzeuge waren mittlerweile vor Ort. Mit einem speziellen Transporter wurde der 22-Jährige zunächst zur Polizeiwache gebracht. Das Ordnungsamt der Stadt Herten veranlasste später eine Zwangseinweisung in die Hertener LWL-Klinik (Psychiatrie). Dort sollte untersucht werden, ob der Mann womöglich psychisch krank ist.

Neben dem Ordnungsamt ist auch die Polizei im Corona-Einsatz. Täglich fahren Streifenwagen nicht nur durch die Hertener Fußgängerzone, sondern auch zu anderen Orten, wo sich üblicherweise Menschen treffen.

Bei zwei größeren Einsätzen der Polizei in Herten kamen auch Hubschrauber zum Einsatz. In einem Fall wurde in Bertlich ein Kind gesucht, in dem anderen Fall ein per Haftbefehl gesuchter Mann im Katzenbusch.

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