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Mehr als 200 Menschen haben sich zur Gedenkveranstaltung am Antonius-Denkmal versammelt.

Gedenkveranstaltung

Rassistischer Anschlag von Hanau berührt auch viele Hertener

Mehr als 200 Hertener gedachten der Opfer der rassistischen Anschläge von Hanau. Sie folgten dem Aufruf des Bündnisses „Herten ist bunt“ und versammelten sich am Antonius-Denkmal.

Nachdem am Mittwoch ein 43-jähriger Deutscher im hessischen Hanau vor zwei Shisha-Bars neun Menschen mit ausländischen Wurzeln sowie später seine Mutter und schließlich sich selbst erschossen hatte, wollte das Hertener Bündnis "Herten ist bunt" am Samstagmittag (22.02.) ein Zeichen setzten.

„Wir mahnen, dass die Regierung tätig werden muss. Politik findet immer warme Worte. Worte sind wichtig, aber es müssen Taten folgen“, sagte der Sprecher des Bündnisses, Dennis Hölker.

Schweigeminute und erste Sure des Korans

Bürgerinnen und Bürger legten Blumen auf die Stufen vor dem Antonius-Denkmal. Es wurde eine Schweigeminute abgehalten und - eine Tradition im Islam - die „al-Fatiha“ gebetet, die erste Sure des Korans.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in der Hertener Allgemeinen (ePaper/Druckausgabe).

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