In Herten ist ein Reh zu Tode gehetzt worden. Förster mahnen Spaziergänger an, Hunde anzuleinen.
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In Herten ist ein Reh zu Tode gehetzt worden. Förster mahnen Spaziergänger an, Hunde anzuleinen.

Folgen des Wintereinbruchs

Reh in Herten zu Tode gehetzt - Förster schlägt Alarm

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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Wildtiere in Herten befinden sich in Not. Wenn sie etwas nicht gebrauchen können, dann von frei laufenden Hunden oder Spaziergängern aufgescheucht zu werden.

Von einem freilaufenden Hund ist in Herten wohl ein Reh zu Tode gehetzt worden. Das legt jedenfalls die Beobachtung des RVR-Försters Matthias Klar nahe. Er hat das verendete Tier am Donnerstagnachmittag (11. Februar) gegen 17 Uhr aufgefunden. Der Kadaver lag im Schlosswald an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen. Äußerlich war das Tier unverletzt.

Förster: Hunde gehören in Herten an die Leine und Spaziergänger auf die Wege

Der Förster hat eine klare Botschaft für alle, die das Wochenende für einen Spaziergang im Schnee nutzen wollen: „Hunde sind auf jeden Fall an der Leine zu führen. Und die Spaziergänger müssen auf den Wegen bleiben.“ Wer jemanden sieht, der dagegen verstößt, den sollten die Bürger ansprechen. Der Förster hofft auf die Zivilcourage der Bürger aus Herten.

Zum Hintergrund: Aufgrund der hohen Schnee- und Eisdecke finden die Wildtiere kaum Futter. Die Kälte sorgt dafür, dass sie sich in einer Notsituation befinden. Sie fahren ihren Stoffwechsel runter, um Energie zu sparen und überleben zu können. Das bedeutet aber auch, dass sie nur noch über wenige Kraft-Reserven für die Flucht verfügen. Mehr als 100 Meter schaffen die Tiere kaum. Spaziergänger und frei laufende Hunde können die Tiere stören. Das versetzt sie bei diesen Wetterverhältnissen zusätzlich in Stress.

Mehrere Fälle von Rehen die in Herten durch Hunde getötet worden sind

Dass Rehe von Hunden zu Tode gehetzt wurden - solche Vorfälle hat es bereits im Sommer gegeben. Ende Juni ist ein rund vier Wochen altes Kitz von Hunden angegriffen worden. Es erlag den Verletzungen. Nur kurze Zeit später ist im Wald nahe der Zechenbahntrasse an der Herner Straße ein übel zugerichtetes, totes Reh gefunden worden.

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