Ob lüften in allen Räumen der Rosa-Parks-Schule corona-konform möglich ist, wird derzeit geprüft.
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Ob lüften in allen Räumen der Rosa-Parks-Schule corona-konform möglich ist, wird derzeit geprüft.

Maßnahmen gegen das Coronavirus

Kaum eine Schule im Kreis hat so viele Quarantäne-Fälle wie diese Schule in Herten

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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  • Daniel Maiß
    Daniel Maiß
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Immer wieder befinden sich Schülerinnen und Schüler der Hertener Gesamtschule in Quarantäne. Verschiedene Modelle sollen die Lage entspannen.

Update 25. November: Hunderte Jugendliche werden an der Rosa-Parks-Gesamtschule in Herten unterrichtet. Das Coronavirus sorgt für große Veränderungen im Schulleben. Am 11. November waren 343 Schüler - also ein Drittel der Gesamtzahl - und 26 Lehrkräfte - ein Viertel des Kollegiums - in Quarantäne. Den Schulbetrieb so aufrecht zu erhalten, sei sehr schwierig gewesen, berichtet Stephanie Brzoza. Fast alle seien mittlerweile wieder an der Schule.

Im Schichtdienst-Modell beginnt der Unterricht an der Rosa-Parks-Schule in Herten

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat sich die Schule mehrere Möglichkeiten überlegt. Seit längerem gibt es ein „Schichtdienst-Modell“. Die Klassen 5 bis 7 gehen ab 8 Uhr zur Schule, die Klassen 8 bis 10 erst um 9 Uhr. So soll die Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg minimiert werden.

Vielfach findet in Herten noch Präsenz-Unterricht an den Schulen statt

Grundsätzlich findet an den weiterführenden Schulen Präsenz-Unterricht statt. Einige Schulleiter - wie beispielsweise Hermann Kuhl, Leiter der Martin-Luther-Schule - wünschen sich jedoch Distanz-Unterricht anbieten zu können.

Unterricht wird aufgrund der Überprüfung an der Gesamtschule neu organisiert

Die Jahrgänge 7, 8, 9, 10, sowie die Einführungsstufe werden derzeit mit halber Klassenstärke beschult. Die andere Hälfte der Schülerinnen und Schüler bleibt zu Hause und erhält dorthin die Aufgaben der Lehrkräfte. Klassenarbeiten sowie Klausuren können teilweise gemeinsam geschrieben werden, zum Beispiel in der Mensa oder im Forum.

Fenster und Lüftungsmöglichkeiten an der Rosa-Parks-Schule in Herten überprüfen

Das hatten wir bisher berichtet: Mund-Nase-Bedeckung tragen, ausreichend Abstand halten und regelmäßiges Lüften sind das A und O, wenn es darum geht, dass sich Schülerinnen und Schüler in ihrer Bildungseinrichtung in Herten nicht mit dem Coronavirus infizieren. Ob der Luft-Austausch in allen Räumen der Rosa-Parks-Gesamtschule so möglich ist, dass sich dort aufgrunddessen niemand infiziert, wird derzeit geprüft.

Fachfirma begutachtet Fenster an der Rosa-Parks-Schule in Herten

Die Stadt Herten hat als Schulträger in Absprache mit der Schulleitung eine Fachfirma beauftragt, die nun einen besonderen Blick auf die Fenster hat. Mitarbeitende der Firma werden prüfen, ob durch die Fenster beim Stoßlüften oder durch kontinuierliches Lüften genug Frischluft in die Räume gelangt. Dies ist wichtig, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus in Herten - hier geht es zu den aktuellen Zahlen - zu minimieren. Das kann bis zu vier Wochen dauern.

Immer wieder Corona-Fälle an Hertener Schulen

Um in den Räumen, die derzeit für den Unterricht genutzt werden können, die CO2-Konzentration in der Raumluft festzustellen und das Lüften anzupassen zu können, hat die Stadt einige CO2-Messgeräte angeschafft. Sie werden nun in der Schule genutzt werden.

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