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An der Schlägelstraße ist ein 1er-BMW in eine Hauswand gekracht. Ein Abschleppwagen lädt den Unfallwagen auf.

Neujahr

Unfälle, Brände und extremer Nebel - Stress für die Feuerwehr Herten

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Der Neujahrsmorgen begann für die Hertener Feuerwehr zunächst ruhig. Doch ab 1.12 Uhr gingen die Notrufe teilweise im Minutentakt ein. Jetzt zieht der Feuerwehr-Chef Bilanz.

Update: 12.24 Uhr:

"Das war eine ungewöhnliche Silvesternacht", resümiert Stefan Lammering, Leiter der Hertener Feuerwehr, am Neujahrsmorgen. Mehr als eine Stunde lang passiert nach Mitternacht gar nichts. "Wir dachten schon, das war's", berichtet Lammering. "Doch ab 1.12 Uhr ging es Schlag auf Schlag." (Wir haben die Liste aller Einsätze noch einmal aktualisiert, siehe unten.)

Vor allem in Herten-Mitte und Süd brannten Müllcontainer. Auslöser waren in aller Regel Silvesterböller. An der Hochstraße stand ein Carport in Flammen, auch die Fassade einer angrenzenden Garage wurde in Mitleidenschaft gezogen. An der Schlägelstraße krachte ein Auto in eine Hauswand.

Extreme Mischung aus Nebel und Rauch

Die extreme Mischung aus Nebel und Rauch, die in den Straßen hing, wirkte sich gleich mehrfach aus:
• Bei einem Betrieb im Industriegebiet Emscherbruch drückte die Witterung den Rauch aus der Umgebung ins Gebäude, wodurch zweimal die Brandmeldeanlage auslöste.
• Auch in die Tiefgarage unter dem Marktplatz drang Rauch ein. Hier löste ebenfalls die Brandmeldeanlage aus.
• Für die Feuerwehr, die mit ihren Fahrzeugen unter Zeitdruck von Einsatz zu Einsatz eilen musste, waren Rauch und Nebel ein großes Problem. "Teilweise konnte man keine zwei Meter weit sehen", berichtet Stefan Lammering.

Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie 29 Kameradinnen und Kameraden aus den drei Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr auf den Beinen.
Den Gesamtsachschaden in der Silvesternacht schätzt die Feuerwehr auf 20.000 Euro.

Unser bisheriger Bericht von 3.30 Uhr

Neben kleineren Bränden, verursacht durch Böller, wurden auch größere Einsätze gemeldet. Neben der Berufsfeuerwehr mussten daher auch die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken.

Ein kurzer Überblick:
1.12 Uhr: Kurt-Schumacher-Straße, ausgelöste Brandmeldeanlage in der Tiefgarage unter dem Marktplatz
1.16 Uhr: Fockenkamp, brennender Müllcontainer
1.19 Uhr: Hochstraße, brennender Carport
1.20 Uhr: Hermannstraße, Reste von Böllern brennen
1.21 Uhr: Im Emscherbruch, ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Betrieb
1.29 Uhr: Otto-Lenz-Straße, brennender Müllcontainer
1.30 Uhr: Otto-Lenz-Straße, brennender Müllcontainer
2.03 Uhr: Im Emscherbruch, ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Betrieb (siehe 1.21 Uhr)
2.05 Uhr: Schlägelstraße, Verkehrsunfall, Auto kracht in Hauswand
2.21 Uhr: Bachstraße, brennender Müllcontainer
3.33 Uhr: Heinrich-Lersch-Straße, Verkehrsunfall

Auto kriegt die Kurve nicht

An der Schlägelstraße in Scherlebeck war in einer 90-Grad-Rechtskurve ein weißer 1er-BMW von der Fahrbahn angekommen, fast geradeaus über den Bordstein weitergefahren und in eine Hauswand gekracht. Ein Mensch wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels war der Unfall der Margenboomstraße zugeordnet. Er ereignete sich jedoch an der Schlägelstraße, die nahtlos in die Margenboomstraße übergeht.

Weitere Einzelheiten lesen Sie am Donnerstag in der Druckausgabe/ePaper der Hertener Allgemeinen.

Auch bei einem Unfall auf der Schlägel-und-Eisen-Straße waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. In Gelsenkirchen kam es dagegen zu einem schrecklchen Vorfall am Neujahrsmorgen. 

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