Das Hertener Praxisnetz bietet eine gesonderte Sprechstunde für vorsorgliche Corona-Tests an. (Symbolfoto)
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Das Hertener Praxisnetz bietet eine gesonderte Sprechstunde für vorsorgliche Corona-Tests an. (Symbolfoto)

Hertener Paxisnetz

Vorsorglich zum Corona-Tests in Herten - jetzt gibt es dafür extra Sprechstunden

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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Das Hertener Praxisnetz verzeichnet eine steigende Zahl vorsorglicher Corona-Tests. Jetzt gibt es eine gesonderte Zeit, in der die Tests durchgeführt werden.

  • Eine steigende Zahl vorsorglicher Corona-Tests verzeichnen die Mitglieder des Hertener Paxisnetzes.
  • Dort melden sich zum Beispiel Reiserückkehrer sowie Mitarbeiter aus Schulen und Kitas.
  • An drei Tagen in der Woche findet die „Abstrichsprechstunde" statt.

Immer mehr Menschen wollen sich - zum Beispiel nach der Rückkehr aus dem Urlaub oder aufgrund ihres Jobs als Lehrkraft oder Erziehungspersonal - vorsorglich auf eine Infektion mit dem Coronavirus in Herten testen lassen. Das teilt das Hertener Praxisnetz mit. Zudem rechnen die Mediziner in dieser kühleren Jahreszeit mit einem Anstieg von veschiedenen Infektionen der Atemwege.

Um die einzelnen Arztpraxen in Herten zu entlasten, haben sich die Mitglieder des Hertener Paxisnetzes etwas einfallen lassen. Sie bieten ab Montag, 7. September, sogenannte Abstrichsprechstunden an. Jeden Montag, Dienstag und Donnerstag können diejenigen in der Zeit von 15 bis 17 Uhr getestet werden. Dieses Angebot richtet sich vor allem an „symptomlose Mitarbeiter aus Schulen und Kitas“.

Termin zum Corona-Test in Herten beantragen

Auf der Internetseite des Praxisnetzes ist ein Anmeldeformular eingestellt. Diese Formular müssen die zu testenden Personen bis spätestens fünf Tage vor dem angedachten Termin an das Netzbüro schicken. Dann meldet sich einer der Praxen, die die Abstriche durchführt zurück und vereinbart einen Termin.

Mehrere Corona-Fälle in Hertener Kitas

Immer wieder zeigt sich in Herten, dass ein schnelles Reagieren bei einem Corona-Verdacht wichtig ist. Bereits an mehreren Kitas - jüngst in der Kita Pusteblume - mussten Massentests durchgeführt werden, weil jemand aus dem Erziehungspersonal mit dem Coronavirus infiziert war. Aufgrund dessen schnellen die Zahlen der Infizierten mit dem Coronavirus in Herten von Zeit zu Zeit in die Höhe.

Trennung von kranken und gesunden Patienten in Herten ermöglichen

Diese gesonderten Sprechstunden haben die Ärzte eingerichtet, um mögliche Patienten mit einer Infektion dem normalen Praxisbetrieb fernzuhalten. Zudem seien laut Praxisnetz in Praxen separate Räume für „Gesunde und Erkrankte" eingerichtet.

Die Landesregierung in Düsseldorf erlaubt es dem Personal in öffentlichen und privaten Schulen sowie Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen, sich freiwillig testen zu lassen. Dieser Personenkreis darf alle vier Wochen auch ohne konkreten Verdacht zu einem Test gehen.

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