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Die Überdachung ist komplett zerstört.

Vorfall am Paschenberg

Sportanlage verwüstet: Fußball-Jugendleiter zeigt sich entsetzt

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Als Fußball-Jugendleiter Markus Stania am Wochenende "seine" Sportanlage am Paschenberg betrat, kann er kaum glauben, welche Verwüstungen dort hinterlassen wurden.

  • In der momentan fußballlosen Zeit machte Markus Stania am Wochenende die Kontrollgang auf der Sportanzüge am Paschenberg.
  • Stania ist Jugendleiter beim dort beheimateten SC Herten.
  • Der 53-Jährige entdeckte am Ascheplatz, dass dort Unbekannte große Schäden hinterlassen hatten.

Wegen der Corona-Krise ruht bei den Fußballern momentan jeglicher Trainings- und Spielbetrieb - auch auf der Sportanlage auf dem Paschenberg

Dennoch gab es vor Kurzem für den dort beheimateten SC Herten einen frohe Botschaft: Der Ascheplatz („Tennenplatz“) wird mit Kunstrasen ausgestattet. Das Land steuert 518.000 Euro bei.

Chaoten wüten an mehreren Stellen

Der Freude darüber folgte aber an diesem Wochenende der Frust: Genau an diesem Ascheplatz hatten Vandalen gleich an mehreren Stellen gewütet und großen Schaden hinterlassen.

Am Ascheplatz kam es zu Verwüstungen.

Markus Stania machte sich am Samstagmittag (28.3.) auf dem Weg zur Sportanlage.  „Ich war eine längere Zeit nicht mehr vor Ort auf  und wollte einfach mal schauen, ob noch alles in Ordnung ist“, so der SC-Jugendleiter.

Bänke aus der Verankerung gerissen

Als er in Richtung Ascheplatz ging, sah er die Verwüstung. Unbekannte hatten mit Gewalt die Überdachung für die Bänke aus der Verankerung im Boden gerissen und umgeworfen. 

Auf den Bänken können bei Spielen die jeweiligen Trainer der Mannschaften sowie Auswechselspieler Platz nehmen.

Die Bänke wurden komplett umgeworfen.

„Die hatten wir in Eigenarbeit errichtet. Jetzt sind sie komplett zerlegt. Die waren sogar einbetoniert. Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben“, erklärt der 53-Jährige entsetzt.

Die Bank wurde praktisch aus der Verankerung gerissen.


"Als wollte jemand die Tür aufbrechen"

Das war aber nicht alles. Die Tornetze waren zerschnitten, überall lag Müll herum und zudem hatten die Übeltäter mutmaßlich auch versucht, in ein dortiges Häuschen einzudringen, in dem der SC Material lagert. 

„Da waren zumindest deutliche Spuren dran. So, als wollte jemand die Tür aufbrechen“, sagt Markus Stania.

An einem Häuschen, in dem sich Material befindet, sind deutliche Spuren zu erkennen.

Der Jugendleiter vermutet, dass die Vandalen dort „Party gemacht haben. Überall lagen Flaschen und Dosen herum.“ 

Die Zerstörungswut lässt ihn indes mit dem Kopf schütteln. „Ich verstehe nicht, warum man sich an dem Eigentum anderer so vergeht. Die Bänke  müssen wir jetzt leider wieder komplett neu aufbauen.“

Auf der Anlage waren viele Flaschen und Dosen verstreut.

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