Bei der Suchaktion in Bertlich kam auch Polizei-Hubschrauber zum Einsatz (Symbolbild).
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Bei der Suchaktion in Bertlich kam auch Polizei-Hubschrauber zum Einsatz (Symbolbild).

Einsatz in Bertlich, Hassel und Polsum

Suchaktion mit Polizei-Hubschrauber und mehreren Streifenwagen

  • Frank Bergmannshoff
    vonFrank Bergmannshoff
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Im Städtedreieck Herten/Gelsenkirchen/Marl ist es am Mittwochabend zu einer aufwendigen Suchaktion gekommen. Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz, auch mit einem Hubschrauber.

  • Am Mittwochabend kam es im Städtedreieck Herten, Gelsenkirchen und Marl zu einem Polizei-Einsatz.
  • Auch ein Polizei-Hubschrauber musste aufsteigen. 
  • Grund für den aufsehenerregenden Einsatz war eine Suchaktion.  

Viele Menschen in den Stadtteilen Herten-Bertlich, Gelsenkirchen-Hassel und Marl-Polsum wurden am Mittwochabend (25,.03.) gegen 18.45 Uhr auf die Suchaktion aufmerksam, weil lange ein Polizei-Hubschrauber über dem Bereich kreiste. Da der Hubschrauber und mehrere Einsatzkräfte der Polizei zeitweise am und im Bertlicher Real-Markt im Einsatz waren, fürchteten einige Bürger einen Raubüberfall. Doch es hatte sich etwas völlig anderes ereignet.

Suchaktion in Herten: Suizid angedroht

Wie die Polizei Recklinghausen auf Nachfrage unserer Redaktion erläutert, hatte zunächst ein Kind, das in einer Wohngruppe in Bertlich lebt, einen Suizid angedroht. Der Rettungsdienst war bereits eingetroffen, als das Kind flüchtete und zunächst nicht mehr  auffindbar war.

Real-Markt in Herten-Bertlich durchsucht

Polizisten durchsuchten daraufhin auch den nahe gelegenen Real-Markt am Hoppenwall, wurden aber nicht fündig. Mehrere Streifenwagen fuhren weiter ins wenige hundert Meter entfernte Polsum, bevor die Hubschrauber-Besatzung das Kind schließlich in der Nähe der Wasserburg Lüttinghof in Hassel entdeckte. Es wurde dort unversehrt aufgegriffen und in die Wohngruppe zurückgebracht.

Anmerkung der Redaktion:
Begeht ein Mensch Suizid oder droht er einen solchen an, berichten wir in aller Regel nicht darüber. Eine Ausnahme machen wir nur dann, wenn sich der Vorfall in der Öffentlichkeit ereignet und viele Menschen dies mitbekommen.
Befinden auch Sie sich in einer scheinbar ausweglosen Situation oder denken Sie auch über einen Suizid nach? Vertrauen Sie sich anderen Menschen an oder rufen Sie die Telefonseelsorge an. Die geschulten Berater und Beraterinnen haben schon vielen Menschen geholfen und neue Perspektiven aufgezeigt. Sie sind Tag und Nacht unter folgenden kostenlosen Telefonnummern erreichbar: Tel. 0800/1110111 und Tel. 0800/1110222.

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