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Forstarbeiter hatten im Katzenbusch stattliche Buchen gefällt.

Trockenheit ließ Bäume sterben

Im Hertener Katzenbusch herrschte Lebensgefahr - jetzt gibt es Neuigkeiten

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Bereits im Juli mussten im Katzenbusch in Herten-Süd zahlreiche Bäume gefällt werden. Im Nachgang verschlimmerte sich die Situation aber noch, es herschte Lebensgefahr. Eine lange Sperrung folgte.

Update 6. September: 

Der Katzenbusch ist ab sofort wieder freigegeben. Auch der Spielplatz kann genutzt werden. Nach der Fällung von insgesamt rund 50 Bäumen mussten zuletzt noch die Wege wieder hergerichtet werden. 

Das haben Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofes (ZBH)  weitgehend erledigt. Es kann allerdings noch zu einzelnen Beeinträchtigungen durch Nacharbeiten kommen.  

Sperrung in Herten endet früher als geplant

Der südliche Teil des Katzenbuschs, der Eigentum der Stadt Herten ist, musste Mitte Juli gesperrt werden. Massive Trockenheitsschäden an rund 50 Rotbuchen hatten dafür gesorgt, dass die Sicherheit der Fußgänger nicht mehr gewährleistet war. 

Die Sperrung war ursprünglich bis Ende September angekündigt. Aufgrund der guten Witterung konnten die Arbeiten schneller als geplant durchgeführt werden.

Unsere ursprüngliche Berichterstattung:

Von 33 Buchen war die Rede, als der Katzenbusch Mitte Juli wegen akuter Lebensgefahr gesperrt wurde. Der Auflöser damals: Ein dicker Ast war in der Nähe der Sportanlage auf einen Weg gestürzt.

Lebensgefahr für Spaziergänger und Sportler!

Inzwischen sind mehr als 50 Bäume gefällt, vor allem in der Nähe der Jägerstraße kamen mehrere hinzu. Es ist ein Trauerspiel: Stattliche Buchen, alle um die 150 Jahre alt, werden ein Opfer der Trockenheit. Jan-Tobias Welzel, Leiter des Grünbereichs beim Zentralen Betriebshof (ZBH), erklärt: "Erst geben die Bäume ein, zwei Äste auf. Hält die Trockenheit an, wird die obere Krone braun. Und dann stirbt der Baum Stück für Stück nach unten ab."

Katzenbusch in Herten ist weiterhin gesperrt | cityInfo.TV

Katzenbusch in Herten ist weiterhin gesperrt | cityInfo.TV

Fällarbeiten abgeschlossen - so geht es weiter

Die Fällarbeiten sind jetzt abgeschlossen. „Wir brauchen aber noch Zeit für die weiteren Arbeiten“, erklärt Welzel. Zunächst wird eine Firma mit Lastwagen die Stämme abholen. Danach muss der ZBH die Wege reparieren. Trotz großer Sorgfalt beim Herausziehen der Stämme hat der Boden gelitten, Spaziergänger könnten stolpern.

Bildergalerie: Fotos von den Baumfällarbeiten am Katzenbusch

Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © F rank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind.
Fällung von mehr als 50 Bäumen im Katzenbusch, die wegen der Trockenheit abgestorben oder umsturzgefährdet sind. © Frank Bergmannshoff

Zu guter Letzt wird der städtische Baum-Experte Lars Kuhnt alle Wege ablaufen und prüfen, ob nicht doch noch irgendwo lockere Äste in den Kronen hängen. Ende September dürfen wieder Spaziergänger in den Katzenbusch.

Bisher haben sich die allermeisten Spaziergänger an die Absperrungen gehalten. Die Fachleute vom ZBH hoffen, dass das für die nächsten Wochen noch so bleibt.

Herten wird von einer Bahnstrecke durchteilt, es gibt nur wenige Bahnübergänge. Nun ist einer ohne Ankündigung gesperrt. Nicht nur Autofahrer sind genervt.

Nicht die Trockenheit, sondern Müll-Chaoten machen der Umwelt im Stadtteilpark Schlägel & Eisen zu schaffen.

Andere Chaoten waren kürzlich ebenfalls in Heretn unterwegs. 

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