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Hingucker vor dem Förderturm: Die bunte Mischung ? hier ein Triumph TR6 ? zog zahlreiche Besucher an.

Zeche Ewald

50. Oldtimerteff lockt Besucherscharen an

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HERTEN-SÜD - Da mussten die Organisatoren des Oldtimertreffs bis Mitte Oktober warten, um endlich einmal „Kaiserwetter“ zu haben. Sechs Ausgaben gab es bereits in diesem Jahr, zwei sogar im Sommer. „Bei keiner war das Wetter so gut wie bei dieser“, betont Roland Weiss. Einen besseren Zeitpunkt hätte sich Petrus aber auch nichts aussuchen können, am Sonntag veranstaltete Weiss nämlich das insgesamt 50. Treffen.

Exakt 42 davon fanden auf der Zeche Zollverein in Essen statt, seit Oktober 2015 hat der Treff sein Zuhause auf der Zeche Ewald gefunden. „Und wir bleiben hier“, betont Roland Weiss. Auch mit Blick auf die Zukunft: „Ich sehe uns als Vorhut für die Motorworld.“ Denn genau die Art von Oldtimern, die voraussichtlich ab 2018 dort unter anderem zu sehen sein werden, fanden am Sonntag auch den Weg zum Doncaster-Platz.

"Sieben Jahre lang restauriert"

Und der platzte beim letzten Oldtimertreff in diesem Jahr schnell aus allen Nähten. Immer mehr Oldtimer bahnten sich den Weg aufs Gelände, sodass am Ende selbst der eigentliche Besucherparkplatz zur „Schaufläche“ wurde. Die begutachteten auch Gabi und Peter Otwiaska. Die beiden Distelner waren zum ersten Mal beim Treff und direkt begeistert. „Hier gibt es tolle Autos zu sehen, die Mischung ist gut“, betont Peter Otwiaska. Dazu trug das Ehepaar auch selbst bei, direkt im Schatten der geplanten Motorworld stand nämlich ihr Porsche 914/6. Der schnittige Sportwagen – Baujahr 1972 – befindet sich seit 20 Jahren im Besitz des Ehepaars. „Sieben Jahre lang haben wir ihn restauriert“, erklärt der 66-Jährige.

"Kenne jede Schraube"

Ein Video vom Oldtimtertreff gibt es auf der Facebook-Seite der Hertener Allgemeinen:

Er selbst hat das Kfz-Handwerk von der Pike auf gelernt, bekommt zudem reichlich Unterstützung von seiner Frau. „Ich kenne jede Schraube und jedes Teil an dem Wagen“, erklärt die 64-Jährige. „Man verbringt viel Zeit mit so einem Auto, da ist es wichtig, dass beide an einem Strang ziehen“, betont die Distelnerin.

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