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Fünf Hunde wurden in Herten aus einem Fahrzeug befreit. (Symboldbild)

Einsatz in Scherlebeck

Hertener Tierhalterin überfordert: Veterinäramt und Polizei befreien Hunde und Katzen

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Nach einem Hinweis aus der Nachbarschaft haben sich Veterinäramt und Polizei zu einem Haus in Herten-Scherlebeck begeben. Im Hof machten die Beamten eine bedrückende Entdeckung.

Anwohner aus Herten-Scherlebeck waren auf einen Van aufmerksam geworden, der in einem Hinterhof stand und in dem sich offensichtlich mehrere Hunde befanden. Die Anwohner informierten das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen, das die Schilderungen und auch das warme Wetter (ca. 26 Grad) zum Anlass nahm, sofort den Ort des Geschehens aufzusuchen. Auch ein Streifenwagen der Polizei rückte an.

Im Hof machten die Behördenmitarbeiter eine bedrückende Entdeckung. In dem besagten Van fanden sie acht Hunde und fünf Katzen. „Trinknäpfe und ausgelegte Decken deuteten darauf hin, dass die Tiere nicht nur kurzzeitig in dem Fahrzeug untergebracht waren“, sagt Jochem Manz, Sprecher der Kreisverwaltung, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Sollten Kontrolleure getäuscht werden?

Nach Einschätzung des Veterinäramtes ist die alles andere als artgerechte Unterbringung der Vierbeiner bewusst erfolgt. Die überforderte Halterin ist bei der Behörde einschlägig bekannt und bekommt immer wieder Kontrollbesuche. Wahrscheinlich hatte die Frau befürchtet, dass die Kontrolleure beim nächsten Besuch die vielen Hunde und Katzen entdecken und beanstanden würden. Also versteckte sie die Tiere in dem Van. Die Vierbeiner wurden nun auf verschiedene Tierheime verteilt.

Hintergründe zu dem Vorfall lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Hertener Allgemeinen.

Eine andere tierische Rettungsaktion in Herten nahm ein überraschendes Ende.

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