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Einen schweren Unfall gab es auf der A2 am späten Heiligabend.

Feuerwehr und Polizei im Einsatz

Toter bei Unfall auf der A2 in Herten: Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben

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Die Feuerwehr Herten rückte am späten Heiligabend zu einem Unfall auf der A 2 aus. Mittlerweile gibt es erste Ermittlungsergebnisse.

Update 27. Dezember:

Zu dem Unfall mit einem Toten an Heiligabend auf der Autobahn 2 hat sich nun auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung die zuständige Autobahnpolizei Münster sowie das Verkehrskommissariat in Münster geäußert.

Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der 56-jährige Mann aus Gelsenkirchen bei seiner Fahrt auf der A2 in Richtung Hannover kurz vor dem Autobahnkreuz Recklinghausen wie vermutet massive gesundheitliche Probleme hatte.

Herten: Keine Hinweise auf Fremdweinwirkung

Die Polizei spricht in solchen Zusammenhängen von einem "medizinischen Notfall". Der habe dann laut Polizei wiederum dazu geführt, dass der Mann mit seinem Pkw gegen 21 Uhrin die Leitplanke gefahren sei. Wiederbelebungsversuche des Notarztes vor Ort blieben dann erfolglos.

Laut Polizei haben sich auch im Nachgang keine Hinweise auf Fremdeinwirkung oder einen anderen Todes-Grund bei dem 56-Jährigen ergeben. Somit seien nach jetzigem Stand die Ermittlungen abgeschlossen.

Update 23.45 Uhr: 

Nach Rückfrage bei der Feuerwehr gibt es weitere Details zu dem Unfall auf der A 2

Demnach handelt es sich bei dem Fahrer um einen 56-jährigen Mann aus Gelsenkirchen, der mutmaßlich aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme mit seinem Pkw in die Leitplanke gefahren war.

Herten: Reanimations-Versuche bleiben erfolglos

Der Notarzt hatte laut Feuerwehr noch versucht, den bereits leblosen Mann zu reanimieren. Das blieb aber erfolglos. Es gab weder weitere Insassen in dem Pkw, noch war ein anderes Fahrzeug beteiligt.

Unsere bisherige Berichterstattung:

Gemeldet worden war gegen 21 Uhr ein Unfall, bei dem eine Person im Auto eingeklemmt sein sollte. 

Vor Ort, auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover, kurz vor dem Autobahnkreuz Recklinghausen auf Hertener Stadtgebiet, fanden die Einsatzkräfte aber eine andere Situation vor.

Herten: Schwere gesundheitliche Probleme

Der Mann, zu dem es bisher keine näheren Angaben gibt, hatte nach Aussage der zuständigen Autobahnpolizei Münster mutmaßlich ein schweres gesundheitliches Problem ("Medizinischer Notfall"), das zu dem Unfall führte. 

Er war zwar nicht eingeklemmt, letztlich konnten die Rettungskräfte vor Ort für den Mann aber nichts mehr tun und nur noch den Tod feststellen. 

Herten: Kripo wird ermitteln

Nach ersten Erkenntnissen waren keine weiteren Personen bei dem Unfall beteiligt oder betroffen.

Die Polizei und die Feuerwehr sicherten die Unfallstelle, die Autobahn musste aber nicht komplett gesperrt werden, eine Fahrbahn blieb frei. Nun wird die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen.

Schon am frühen Morgen war die Hertener Feuerwehr am Heiligabend im Einsatz. Da stand ein Adventskranz in Flammen.

Am Wochenende kam es unterdessen zu einem Raubüberfall im Katzenbusch.

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