Wieder einmal rückte die Feuerwehr Herten in der Nacht aus. (Symbolbild)
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Wieder einmal rückte die Feuerwehr Herten in der Nacht aus. (Symbolbild)

Einsätze am Wochenende

Wasserkocher, Wasserschaden, Autobahn-Unfall: Die Feuerwehr Herten rückt mehrfach aus

  • Daniel Maiß
    vonDaniel Maiß
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Zu drei sehr unterschiedlichen Einsätzen rückte die Berufsfeuerwehr Herten in der Nacht zu Sonntag (25.10.) und am Sonntagvormittag aus.

Zunächst war die Berufsfeuerwehr Herten in der Nacht zu Sonntag (25.10.) bei einem Unfall auf der Autobahn (A) 2 gegen 1.15 Uhr im Einsatz. Dort war ein Mann mit seinem Pkw laut Angaben der Feuerwehr ins Schlingern geraten und in die Leitplanke gefahren. Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn in Fahrtrichtung Hannover kurz vor dem Autobahnkreuz zur A 43.

Der Fahrer konnte laut Aussagen der Einsatzkräfte vor Ort sein Auto allerdings selbst verlassen und war weitestgehend unverletzt. Aufgrund von ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten (Öl, Benzin) musste die Feuerwehr den Bereich abstreuen. Der Einsatz war nach 45 Minuten wieder beendet.

Wasserrohrbruch an der Schützenstraße in Herten

Gute drei Stunden später lautete das Stichwort „Unwetter/Wasser im Gebäude“, mit dem die Feuerwehr dann am sehr frühen Sonntagmorgen zur Schützenstraße in Herten gerufen wurde. Vor Ort stellte sich gegen 4.45 Uhr heraus, dass in einem Mehrfamilienhaus die Hauptversorgungsleitung einen Wasserrohrbruch erlitten hatte.

Die Einsatzkräfte machten sich direkt auf den Weg in den Keller und riegelten die Leitung ab. Im Anschluss durchsuchten sie alle Wohnungen und stellten dabei fest, dass bereits Wasser eingedrungen war. Da auch die Elektrik des Hauses in Mitleidenschaft geraten war, wurden auch die Stadtwerke Herten alarmiert. Die stellten daraufhin im Gebäude den Strom ab. Das Haus wurde schließlich dem Besitzer übergeben, der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

Wasserkocher sorgt für Einsatz an der Mühlenstraße

Am Sonntagvormittag (25.10.) rückte die Feuerwehr dann zur Mühlenstraße nach Langenbochum aus, weil dort ein Rauchmelder ausgelöst hatte. Gegen 11.20 Uhr hatte eine Bewohnerin zu spät bemerkt, dass sie einen Wasserkocher auf einer eingeschalteten Herdplatte hatte stehen lassen.

Das Plastik am Kocher begann daher zu schmoren. Durch die so entstandene Rauchentwicklung löste schließlich der Melder aus. Die Einsatzkräfte nahmen den Wasserkocher vom Herd und brachten ihn ins Freie. Im Anschluss wurden die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Außer am Wasserkocher sei kein weiterer Schaden entstanden, heißt es von der Feuerwehr, die mit zwölf Einsatzkräften vor Ort war. Der Einsatz dauerte rund 50 Minuten.

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