Die Berufsfeuerwehr Herten rückte zur Roonstraße aus (Symbolfoto)
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Die Berufsfeuerwehr Herten rückte zur Roonstraße aus (Symbolfoto)

Zimmerbrand in Herten

Rauchschwaden in der Wohnung - Drei Löschzüge der Feuerwehr rücken aus

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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Als eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Roonstraße Rauchentwicklung in ihrer Küche feststellte rief sie die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte eilten zur Hilfe.

Eine Hertenerin beobachtete eine verdächtige Rauchentwicklung in ihrer Wohnung an der Roonstraße. Sie rief aufgrund der Qualmentwicklung am Mittwoch (14.10.) gegen 6.45 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr an. Die Berufsfeuerwehr Herten sowie die Löschzüge Herten und Scherlebeck der Freiwilligen Feuerwehr rückten unter dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand“ nach Herten-Süd aus.

Einsatzkräfte aus Herten rücken unter Atemschutz in Mehrfamilienhaus vor

Unter Atemschutz rückten die Einsatzkräfte in die Küche der betroffenen Wohnung in Herten-Süd vor. Dort waren laut diensthabendem Wachabteilungsleiter Jörg Stier Rauchschwaden zu sehen.

Technischer Defekt an Untertisch-Gerät verursacht Rauch

Die Feuerwehrleute machten als Rauch-Quelle ein Untertisch-Gerät, das unter der Spüle für warmes Wasser sorgt, aus. Sie zogen zuerst den Stecker des Gerätes. Mithilfe einer Wärmebild-Kamera überprüften die Einsatzkräfte, ob sich noch irgendwo Glutnester in der Wohnung befinden oder ob sich ein Wärmestau in der Elektrik gebildet hat, der einen Brand verursachen könnte. Sie konnten keine weitere Ursache ausmachen.

Die Berufsfeuerwehr Herten geht von einem technischen Defekt am Gerät aus, der das Kokeln verursacht hat. Auch die Sicherung war in der Wohnung herausgesprungen.

Weitere Geräte im Haus in Herten-Süd stellten sich als unauffällig heraus

Die Feuerwehrleute überprüften zudem ein ähnliches Gerät im Badezimmer, das sich jedoch als kalt herausstellte. Die Einsatzkräfte verständigten die Hertener Stadtwerke. Diese überprüften den Strom in der Wohnung. Der Einsatz dauerte eine gute halbe Stunde. Mit dabei waren 13 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Herten, acht Einsatzkräfte vom Löschzug Herten sowie 18 Einsatzkräfte des Löschzugs Scherlebeck.

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