Von der EU

Hertener Martin-Luther-Schule erhält 68.000 Euro

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HERTEN-WESTERHOLT - "Das ist die größte Zuwendung, die unsere Schule je erhalten hat“, freute sich Hermann Kuhl, Leiter der Martin-Luther-Sekundarschule, gestern über eine äußerst gute Nachricht.

Über bis zu 68.000 Euro kann die Westerholter Europaschule bald verfügen, um Fortbildungen, schwerpunktmäßig zum Thema „Inklusion“, zu finanzieren. Das Geld stammt aus dem Erasmus-Pogramm, einem Förderprogramm der Europäischen Union. Die Martin-Luther-Schule hatte jüngst zwei Anträge dort gestellt, der eine ist jetzt bewilligt worden.

Hermann Kuhl hat auch schon konkrete Pläne, wofür das Geld verwendet werden soll. „Wir werden in Kürze Kontakt mit einer Schule in Island aufnehmen“, sagt er. Denn in Island sei die Inklusion viel weiter vorangeschritten. Hermann Kuhl hofft, mit Kollegen dorthin zu reisen, um sich vor Ort über weitere Möglichkeiten für das gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung zu informieren. „Wir werden auch Kollegen der Hertener Grundschulen ansprechen, damit sie mitfahren können.“ Oft hört Hermann Kuhl die Frage: „Was bringt die EU für Herten?“ Mit dieser Bewilligung der Fördergelder hat er jetzt eine weitere gute Antwort darauf.

Rubriklistenbild: © Martin Pyplatz

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