Schülerin sitzt zu Hause am PC und lernt.
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Derzeit lernen die Schülerinnen und Schülern in Herten auf Distanz.

Lernen auf Distanz

Homeschooling in Herten: Privatgeräte machen es möglich

  • Danijela Budschun
    vonDanijela Budschun
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5668 Schülerinnen und Schüler sind für das aktuelle Schuljahr in Herten gemeldet. Doch gelernt wird derzeit von Zuhause aus - überwiegend mit privaten Smarphones, Tablets oder Notebooks.

Funktionierendes und schnelles Drahtlos-Internet an allen Schulen, dienstliche Tablets oder Notebooks für alle Lehrer und jene Schüler, deren Eltern sich keine leisten können? Davon ist Herten noch weit entfernt. Aktuell ist es so, dass vor allem die eigene Hardware, sowohl von Lehrern als auch Schülern, den Unterricht auf Distanz in dieser Stadt ermöglicht. Und bis die von der Verwaltung angekündigten digitalen Endgeräte eintreffen, wird es noch dauern.

Auf Nachfrage telt die Stadtverwaltung mit, dass nach dem Dringlichkeitsbeschluss im November des vergangenen Jahres für die Beschaffung der Geräte ein offizielles Vergabeverfahren durchgeführt werden musste. Dies sei für die Stadtverwaltung ab einer bestimmten Investitionssumme verpflichtend und nehme erfahrungsgemäß Zeit in Anspruch, da für jeden Schritt Fristen veranschlagt seien. „Das Verfahren ist Ende Januar 2021 abgeschlossen“, heißt es aus dem Rathaus.

Angeschafft werden sollen 660 Tablets und 317 Notebooks für Schüler, die zu Hause nicht über ein Gerät für digitales Lernen verfügen. Kosten: rund 454.000 Euro. 90 Prozent davon übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. In einem zweiten Schritt sollen auch alle anderen Schüler mit Geräten ausgestattet werden. Hinzu kommen 180 Tablets (iPads) und 312 Notebooks als Dienstgeräte für Lehrer. Die Kosten von 231.000 Euro trägt komplett das Land.

Weiter heißt es von der Stadtverwaltung, dass nach erfolgreicher Vergabe die Bestellung der Endgeräte erfolgt. „Aufgrund der Marktsituation ist nach der Vergabe des Auftrages mit Lieferzeiten von ca. zwölf Wochen zu rechnen.“ Bei einer Bestellung Ende Januar und zwölf Wochen Lieferzeit würde das demnach bedeuten, dass mit einer Auslieferung der Tablets und Notebooks wohl erst im April zu rechnen ist.

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