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Auch dieser Baum an der Straße „An der Vestischen“ in Scherlebeck, der eigentlich kerngesund war, ist abgestorben. Er trägt fast keine Blätter mehr.

Kaum noch Blätter

Immer mehr Bäume in Herten sterben ab - obwohl sie eigentlich kerngesund sind

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Zahlreiche Bäume im Hertener Stadtgebiet sind bereits tot oder sterben gerade ab. Der zuständige Zentrale Betriebshof Herten (ZBH) ist alarmiert. Dabei waren die Bäume eigentlich kerngesund. 

Der Grund ist die anhaltende Trockenheit. Auf die monatelange Dürre im Sommer 2018 folgte ein vergleichsweise trockener Winter. Und auch jetzt – der Sommer hat gerade erst begonnen – ist der letzte langanhaltende ergiebige Regen schon Wochen her. 

 „Wir verzeichnen jede Menge Trockenheitsschäden an gesunden Bäumen“, erklärte Thorsten Westerheide, Leiter des Zentralen Betriebshofes (ZBH). 

ZBH Herten muss Bäume fällen

Mindestens 36 Straßenbäume seien mittlerweile dabei abzusterben – oder bereits tot. Tendenz weiter steigend.

Die Bäume sind über das Stadtgebiet verteilt. Auch eine Säuleneiche in der historischen Allee an der Zufahrt zum Hertener Schloss ist tot. Da die abgestorbenen Bäume eine Gefahr darstellen, hat der ZBH damit begonnen, sie zu fällen. 

Hertener sollen beim Wässern helfen

Abgesehen von dem ökologischen Verlust und den Auswirkungen auf das Stadtbild entsteht der Stadt auch ein finanzieller Schaden. Auf 75.000 Euro beziffert Thorsten Westerheide diesen bisher. 

Er appelliert an die Bürger, die Bäume vor der eigenen Haustür zu wässern. „Mit unserem städtischen Wasserwagen kommen wir gegen die Dürre nicht an.“

Vor allem diese Baum-Arten sind betroffen:

  • Zypresse
  • Säuleneiche
  • Linde
  • Fichte
  • Esche
  • Birke
  • Bergahorn
  • Rotbuche
  • Tsuga (Hemlocktanne)

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