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Für die Kinder von Eltern in Schlüsselberufen müssen Städte Notgruppen vorhalten.

Corona-Krise

75 Kinder werden in Herten in Notgruppen betreut - Nun gibt es eine Neuregelung

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Damit Eltern in Schlüsselberufen weiter arbeiten gehen können, muss die Stadt Herten Notgruppen zur Kinderbetreuung vorhalten. Doch wie viele nutzen das Angebot?

  • Aufgrund der Corona-Krise sind Schulen und Kitas in Herten derzeit geschlossen.
  • Die Zahl der Kinder in Notbetreuung kann sich noch ändern.
  • In den Kitas ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen geringer als erwartet.

Update 22.3., 13 Uhr: Wie die Stadt Herten mitteilt, wird die aktuelle Regelung zur Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in der Corona-Krise dringend gebraucht werden, weil sie in Schlüsselberufen arbeiten, erweitert: 

Ab Montag (23.3.) gilt, dass nur noch ein Elternteil in einem solchen Beruf beschäftigt sein muss. Auch Eltern, die bislang keinen Platz in einer Kita oder Tagespflege hatten, haben nun einen Betreuungsanspruch. Die Notbetreuung wird bei Bedarf nun auch am Wochenende angeboten. 

In der Einrichtung oder beim Jugendamt der Stadt Herten melden

Eltern, die bereits einen Platz in einer Kindertageseinrichtung haben, können sich direkt an ihre Einrichtung wenden. Wer keinen Betreuungsplatz hat, wendet sich an das Jugendamt der Stadt Herten, per E-Mail unter kinderbetreuung@herten.de, oder unter der Telefonnummer: 02366/303-330.

75 Kinder in Herten in Notgruppen betreut

Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, sind bereits seit einer Woche die Schulen und Kindergärten geschlossen. Für Kinder von Eltern, die in Schlüsselberufen arbeiten, muss eine Betreuung sichergestellt werden. Die Stadt Herten verweist darauf, dass die Zahlen der Kinder, zurzeit 75, die in Notgruppen betreut werden,  „tagesaktuell“ sind. 

46 Kinder werden in Kitas in Herten betreut

In den Kitas ist die Nachfrage geringer als erwartet. Einzelne Kitas haben gar keine Anfragen, in anderen Kitas werden eins bis sieben Mädchen und Jungen betreut – insgesamt sind es 46 Kinder. 

Bei den Tagesmüttern und -vätern in Betreuung sind aktuell insgesamt acht Kinder. Aktuell gibt es noch beinahe täglich neue Maßnahmen der Stadt, um die Coronavirus-Pandemie einzugrenzen. Besonders bitter für die Kinder: Sogar die öffentlichen Spiel- und Bolzplätze sind gesperrt.

19 Grundschüler in sieben Notgruppen

Gemäß Erlass sind in den Schulen für anspruchsberechtigte Eltern Notgruppen für Kinder der Klassen eins bis sechs anzubieten. Am Donnerstag besuchten insgesamt 19 Grundschüler in sieben Notgruppen die Schule inklusive OGS, in den weiterführenden Schulen sind aktuell zwei Schülerinnen und Schüler in zwei Notgruppen.

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