Martina Herrmann (59) tritt als Bürgermeister-Kandidatin für Bündnis 90 / Die Grünen an. Hier steht sie vor dem Klettergerüst im Schlosspark, der zu ihren Lieblingsorten in Herten zählt.
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Martina Herrmann (59) tritt als Bürgermeister-Kandidatin für Bündnis 90 / Die Grünen an. Hier steht sie vor dem Klettergerüst im Schlosspark, der zu ihren Lieblingsorten in Herten zählt.

Nachgefragt

Kommunalwahl in Herten: Fünf Fragen an Bürgermeister-Kandidatin Martina Herrmann

  • Carola Wagner
    vonCarola Wagner
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In Herten wird bei der Kommunalwahl am 13. September auch der Bürgermeister/die Bürgermeisterin gewählt. Wir möchten alle Kandidaten und Kandidatinnen einzeln vorstellen. Heute: Martina Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen).

  • Die Kommunalwahl findet auch in Herten am 13. September statt.
  • Unter anderem wird der Bürgermeister/die Bürgermeisterin gewählt.
  • Wir haben der Kandidatin Martina Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) fünf Fragen gestellt.

Wenn am 13. September bei der Kommunalwahl in Herten die Kreuze gemacht werden, wird auch der Bürgermeister/die Bürgermeisterin gewählt. Die Kandidatinnen und Kandidaten treten gegen Amtsinhaber Fred Toplak an.

Kommunalwahl in Herten: Das ist Martina Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Wie sorgen Sie in Herten für mehr Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit?

Herten ist eine relativ sichere Stadt. Wichtig ist, dass die Menschen sich mit der Stadt identifizieren und sich wohlfühlen – dann fühlen sie sich verantwortlich und sorgen selbst für Sauberkeit. Videoüberwachung ist für mich kein Thema.

Wie machen Sie Herten attraktiver für Fahrradfahrer?

Herten ist bereits eine fahrradfreundliche Stadt, aber das ganze Radwegenetz muss überarbeitet werden. Beispiel Ewaldstraße: Radler und Fußgänger teilen sich einen schmalen Streifen, das ist nicht gut, da muss was passieren.

Wie schaffen Sie mehr Angebote für junge Menschen – und welche?

Wir müssen ein Kinder- und Jugendparlament gründen. Außerdem sollte es Jugendzentren wie das JZN auch in anderen Stadtteilen geben. Jugendliche brauchen Ansprechpartner, deshalb sollten auch Streetworker unterwegs sein.

Was unternehmen Sie, um die gestörte Kommunikation zwischen Bürgermeister, Rat und Verwaltung zu verbessern?

Die Kommunikation ist ja nur teilweise gestört. Ratsmitglieder kommunizieren gut miteinander und auch der Austausch mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung funktioniert.

Welche Lehre sollte die Stadt aus der Corona-Krise ziehen?

Kinder, junge Familien und Alleinerziehende haben am meisten unter der Corona-Krise gelitten. Wir benötigen mehr Kita-Plätze. Die Digitalisierung muss voranschreiten, damit jeder von zuhause aus lernen kann. Außerdem hat das Frauenhaus Unterstützung nötig, denn die häusliche Gewalt ist in den vergangenen Monaten weiter angestiegen.

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