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Die Feuerwehr Herten war in Herten-Süd im Einsatz. Dort war ein Mann in ein tiefes Loch gestürzt. 

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Mann stürzt in Sechs-Meter-Schacht - so rettet die Feuerwehr Herten ihn aus der Tiefe

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    Carola Wagner
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Nach einem Arbeitsunfall am Dienstagmittag (2.7.) wurde in Herten-Süd ein Mann von Einsatzkräften der Feuerwehr aus einem sechs Meter tiefen Schacht gerettet.

Update 18.45 Uhr:

Was ist das eigentlich für ein Schacht? Der Schacht gehört der Emschergenossenschaft und führt sechs Meter tief hinab zu einer Abwasser-Druckleitung. Diese kommt vom Pumpwerk am Resser Bach und führt unter der Autobahn 2 hindurch in Richtung Süden zur Emscher. Das erklärt der Pressesprecher der Emschergenossenschaft, Ilias Abawi, auf Nachfrage unserer Zeitung. Der verunglückte Arbeiter gehört zu einer Firma, die im Auftrag der Emschergenossenschaft die Druckleitung saniert.

Update 15.17 Uhr:

Der Mann ist mit einem Rettungswagen ins Bergmannsheil-Krankenhaus nach Gelsenkirchen-Buer gebracht worden. Dieses Knappschaftskrankenhaus ist auf schwere Unfälle spezialisiert. Der Mann ist nach bisherigen Informationen schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt, werden die weiteren Untersuchungen nicht von der Polizei durchgeführt, sondern vom Amt für Arbeitsschutz.

Update 12.45 Uhr: 

Der Mann, der in sechs Metern Tiefe auf dem Boden des Schachtes liegen geblieben war, wurde von der Feuerwehr Herten gerettet. Noch ist aber nicht klar, wie schwer seine Verletzungen sind. 

Der Einsatz in Herten-Süd bisher:

Nach ersten Informationen hat sich in einem Schacht der Emschergenossenschaft in Herten-Süd an der Hohewardstraße ein schwerer Unfall ereignet.

Dort ist ein Arbeiter in einen sechs Meter tiefen Schacht gefallen. 

Der Mann arbeitete in vier Metern Tiefe auf einem Gerüst und stürzte von dort zwei Meter tief bis nach unten auf den Boden des Schachtes.

Nun sind der Notarzt und ein Höhenretter der Feuerwehr bei dem Verletzten in dem engen Schacht und versuchen, ihn so gut wie möglich zu versorgen. Aktuell wird eine Art Geschirr angelegt, um den Mann aus dem Schacht ziehen zu können.

Er muss nun so schonend wie möglich geborgen werden, da der Sturz eventuell zu schweren Rückenverletzungen geführt hat. 

Genaues über die Schwere der Verletzungen ist derzeit nicht bekannt. Die Hertener Berufsfeuerwehr ist im Einsatz, außerdem ein Notarzt und ein Rettungswagen. Ebenfalls vor Ort ist die Höhenrettungsgruppe des Kreises Recklinghausen mit Einsatzkräften aus Herten, Marl, Recklinghausen und Castrop-Rauxel.

An der Ewaldstraße in Herten-Süd gab es ebenfalls einen folgenschweren Sturz.

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