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Andreas Christoph Schmidt erhielt schon 2017 den Grimme-Preis für die Doku "Schatten des Krieges."

Marler Andreas Schmidt hat Chancen

Hoffnungen auf den dritten Grimme-Preis

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MARL - Der Marler Filmemacher Andreas Christoph Schmidt (61) darf sich Hoffnungen auf seinen dritten Grimme-Preis machen. Als Autor und Regisseur wurde der gebürtige Hertener mit seinem russischen Kollegen Artem Demenok für die Dokumentation „Krieg und Frieden“ (WDR) nominiert.

Ab dem 26. Januar tagen die Jurys im Grimme-Institut, die bis zu 16 Fernseh-Preise vergeben können. Die Auszeichnungen werden am 5. April im Theater Marl verliehen.

Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte der deutsch-sowjetischen Beziehungen und der Menschen beider Länder. Es geht um Mythen und Feindbilder, die nach einem blutigen Krieg immer noch die gegenseitige Wahrnehmung prägen. Andreas Christoph Schmidt wurde 1957 in Herten geboren und wuchs in Marl auf. Er studierte Geschichte, Russisch und Philosophie, ging danach an die Filmhochschule Moskau. Neben Spielfilmen drehte Schmidt vor allem Dokumentationen. 2007 und 2017 wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit 30 Jahren lebt er mit seiner Familie in Berlin. Für seine neue Doku „Deutschland vor Hitler“ drehte er kürzlich auf der Halde Hoheward in Herten.

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