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Überall liegt Müll rum.

Langenbochum

Müll, Dreck, Vandalismus auf Schlägel & Eisen in Herten - das ist jetzt kaputt

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  • Harald Stanberger
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Immer wieder wird das ehemalige Zechengelände Schlägel & Eisen in Herten zum Ziel von Vandalismus. Müll, Dreck, Vandalismus und kein Ende - erneut haben Unbekannte zugeschlagen. Das hat jetzt langfristige Folgen.

Update Mittwoch 14:17 Uhr

Die Parkourfläche auf Schlägel & Eisen ist ab sofort gesperrt, teilt die Stadt Herten mit. Wie bereits berichtet, haben Unbekannte den Boden massiv beschädigt, indem sie die obere Schicht der Fläche aufgeschnitten haben. Dadurch sei der nötige Fallschutz im Reckbereich, aber auch an anderen Stellen, nicht mehr gewährleistet. Dazu kommt eine akute Unfallgefahr durch die Schäden am Belag. "Die Schäden sind ziemlich groß und wir müssen die Anlage voraussichtlich bis ins zweite Quartal 2020 sperren", erläutert Jan-Tobias Welzel, ZBH-Bereichsleiter Grün. "Damit die Anlage repariert werden kann, sind höhere Temperaturen erforderlich und es muss für mehrere Tage trocken bleiben", so Welzel weiter. 

Update Montag 14:19 Uhr

Erst am vergangenen Samstag hatten sich auf dem Zechengelände zehn freiwillige Helfer mit Müllsäcken daran gemacht, Abfälle einzusammeln. Am Montagmorgen der erneute Schock: Neben dem Vandalismus wurde allerorten wieder Müll auf den Parkplätzen verstreut, auf Tischen stehen und liegen gelassen oder einfach in die Grünanlagen geschmissen – und das, obwohl dort zahlreiche Mülleimer stehen.  


Was bisher geschah

Bereits in der vergangenen Woche hatten Unbekannte eine Anlage auf dem Gelände beschädigt. Und zwar die Parkour-Anlage mitten auf dem Gelände. Der spezielle Unfallschutz-Boden ist in Fetzen geschnitten oder gerissen worden.  Es ist nicht das erste Mal, dass die Trendsportanlage beschädigt wurde. Auch die Mauern wurden in der Vergangenheit großflächig mit Graffiti beschmiert und mussten gereinigt werden. 

Der spezielle Unfallschutz-Boden der Parkour-Anlage auf Schlägel & Eisen ist von Unbekannten beschädigt worden.

Mutwillige Zerstörung von öffentlichem Eigentum in Herten

„Die von der EU geförderte Spielgelegenheit hat Tausende von Euro gekostet und ist bei Kindern sehr beliebt“, weiß Patrick Barciaga, der gemeinsam mit seiner Frau den direkt daneben liegenden „Imbiss am Schacht“ betreibt. Der Hertener hat keinerlei Verständnis für die mutwillige Zerstörung von öffentlichem Eigentum. 

Schadenssumme hat sich in Herten auf mehr als 100.000 Euro summiert

Schlägel & Eisen wird immer wieder zum Ziel von Vandalismus: Pflanzen werden beschädigt oder komplett zerstört, Fensterscheiben an den umliegenden Gebäuden eingeworfen, Sitzgelegenheiten werden beschädigt, die gesamte Fläche verdreckt. Die Schadenssumme hat sich im Laufe der Jahre seit der Eröffnung des Gewerbe- und Freizeitparks auf mehr als 100.000 Euro summiert.

Auf einem Spielplatz in Marl haben zwei Jungen für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt.

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