Am Hellweg blockieren Fahrzeuge im Wendehammer die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge.
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Am Hellweg blockieren Fahrzeuge im Wendehammer die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge.

Park-Situation

Falschparker behindern Anwohner - an einer Stelle wurde nun gehandelt

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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Anwohner sind verärgert. An vielen Stellen in der Stadt stören die Falschparker. Nun ist an einer Stelle Abhilfe geschaffen worden.

  • In Westerholt kommen Rettungsfahrzeuge am Hellweg zum Teil aufgrund der Falschparker nicht durch.
  • In Herten-Süd hat sich ein Anwohner nun einen Anwalt genommen, damit endlich gegen Falschparker durchgegriffen wird.
  • An der Nimrodstraße sind jetzt Poller installiert worden.

Wenn ein Krankenwagen oder die Feuerwehr am Hellweg anrücken muss, wird es kritisch. Denn: Immer wieder blockieren Falschparker im Wendehammer nahe der Westerholter Straße die Einfahrt zu den Hausnummern 1 bis 3. „Müssen erst Menschen zu Schaden kommen, weil Einsatzfahrzeuge nicht anfahren können? Diese Ignoranz durch die Falschparker und das Ordnungsamt ist für mich nicht nachvollziehbar“ sagt ein Anwohner. Und das ist nicht der einzige Fall in Westerholt, in dem die Stadtverwaltung bei Falschparken nicht durchgreift.

Halteverbot-Schilder einfach ignoriert

Obwohl 2019 ein Schild für absolutes Halteverbot aufgestellt wurde, greift die Stadt einfach nicht durch, moniert der Anwohner. Und dass, obwohl er regelmäßig Bilder von den Falschparkern an die Stadtverwaltung schickt. Er tut das in der Hoffnung, dass sich irgendetwas ändert - aber es passiere nichts. 

Vorgehen mit Anwalt in Herten Süd

Einem Anwohner an der Waldenburger Straße reicht es. Er hat sich einen Anwalt genommen. Der Rentner kommt regelmäßig nicht aus seiner Einfahrt. Straße und Wendehammer sind rücksichtslos zugeparkt. Und wenn er dies dem Ordnungsamt vorbringt, fühlt er sich, als sei er der Störenfried. "Man wird regelrecht abgewimmelt", sagt er.

An der Nimrodstraße passiert endlich was

Bereits 1998 hat die Stadtverwaltung an der Nimrodstraße ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Für Busse der Vestischen war kaum ein Durchkommen. Doch das reicht nicht. Auf Höhe des Autohauses sind nun acht Poller angebracht worden, damit der Gehweg nicht weiter zugeparkt werden kann.

Einnahmen durch Verkehrsvergehen

Bei den Einnahmen durch Blitzer auf Hertens Straßen wurden knapp 70.000 Euro weniger erzielt. Jetzt soll Panzerblitzer "Ursula" sogar noch einen Bruder bekommen. 

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