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Beim Innenstadtrundgang wurden Problemstellen aufgedeckt.

Rundgang

In der Innenstadt lauern Stolperfallen und andere gefährliche Stellen für Fußgänger

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Wer zu Fuß in der Innenstadt unterwegs ist, muss aufpassen. An zahlreichen Stellen kann es für Menschen mit Einschränkungen richtig gefährlich werden.

  • Senioren und Menschen mit Behinderung konnten riskante Stellen anprangern. 
  • In zwei Runden haben die Freiwilligen die Innenstadt genau unter die Lupe genommen.
  •  Die Ergebnisse wollen die Stadt Herten und Mitarbeitende des Planungsbüros VIA in Umbauarbeiten einfließen lassen.

Stolperfallen und damit gefährliche Stellen gibt es viele in der Hertener Fußgängerzone. Da sind Treppen ohne Geländer wie vor dem Kaufland, Blumenbeete und Baumscheiben im Weg. Das berichtet die 87-jährige Hildegard Rotter. Und sie ist nicht die einzige, die bei zwei Rundgängen durch die Innenstadt am Mittwoch (5.2.) auf Problemstellen hinweist.

Bei einem "Fußverkehrs-Check" nahmen Verkehrsplaner der Stadt Herten, Lars Thede und Mitarbeitende des Planungsbüros VIA die Verbesserungsvorschläge entgegen. Sie sollen beim Projekt "Neustart Innenstadt" berücksichtigt werden. Die Ergebnisse der Begehungen werden am Mittwoch, 26. Februar, von 17 bis 19 Uhr bei einem Abschluss-Workshop im Glashaus vorgestellt und diskutiert.

Am Busbahnhof in Herten schützen die Dächer nicht

Wenn es regnet und windig ist, bieten die Dächer am Busbahnhof keinen Schutz, berichtet eine Seniorin. Um dorthin zu gelangen müssen Fußgänger durch den vielbefahrenen Kreisverkehr. „Da habe ich immer Angst, dass ein Auto mal nicht anhält“, sagt Seniorin Hildegard Rotter und ist mit dieser Befürchtung nicht allein. 

Probleme für Menschen mit Handicap

In den Gullideckeln in der Fußgängerzone bleiben Gehstöcke und hohe Schuhabsätze leicht stecken. Problematisch sei auch das Gehen auf dem Gummipflaster, das Kinder vor Verletzungen beim Spielen schützen soll. Die Leitstreifen (Riefen im Pflaster), an denen sich Bilde orientieren, brechen einfach ab oder sind vollgestellt. An der Ampel am Kreisverkehr heißt es: "Wir stehen am Busbahnhof". Wer da gleich losläuft, landet zwischen den Autos im Kreisverkehr. 

Gefährliche Stellen in Herten

Nicht nur für Fußgänger, auch für Radfahrer gibt es so einige problematische Stellen in Herten. So zum Beispiel in Disteln. An der Ecke Zechenstraße/ Josefstraße/ Schulstraße kam es jetzt erst zu einem Unfall, bei dem eine Fußgängerin angefahren wurde. Auch der Parkplatz am Einkaufszentrum in Disteln birgt einige Gefahren und Probleme. Dort nerven zum Beispiel Glascontainer die Anwohner. 

Erst am Dienstag (4.2.)stürzte ein Radfahrer an der Hertener Straße. 

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