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Die Bushaltestelle, hier am Tag nach dem Unglück, wird bald repariert

Amok-Fahrt

Bus-Häuschen wird repariert

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HERTEN/RE - Sechs Wochen ist es her, dass ein Amokfahrer – ein 32-jähriger Mann aus Herten – in die Bushaltestelle an der Hertener Straße/Ecke Paulusstraße in Recklinghausen raste. Eine 88-jährige Recklinghäuserin erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Mehrere Menschen wurden teils schwer verletzt.

Die an einem nahen Baum abgelegten Blumen sind mittlerweile längst erfroren. Doch das Wartehäuschen ist auch anderthalb Monate nach der Schreckenstat noch abgesperrt. Sperrbaken und notdürftig mit Klebeband gesicherte Kanten erinnern Fahrgäste, Passanten und Autofahrer täglich daran, dass hier etwas Schreckliches geschah.

Bald soll allerdings zumindest optisch Normalität einkehren an der Hertener Straße. Der Wartehäuschen-Betreiber, die Koblenzer Degesta GmbH, hat den Auftrag zur Reparatur nach eigenen Angaben mittlerweile erteilt. „Die Versicherung hat uns endlich die Freigabe erteilt“, erklärt Degesta-Sprecherin Diane Zschummel auf Nachfrage. „Die Ersatzteile sind bestellt.“

Bislang gebe es allerdings noch keinen Liefertermin für die erforderlichen Teile, so die Sprecherin weiter. Die seitlichen Vitrinen und die seitlichen Stützen des Unterstandes müssen erneuert werden. Das Dach, die rückwärtigen Glasscheiben und die Sitzbank blieben bei dem Aufprall des Wagens verschont.

Derweil ist der 32-jährige Todesfahrer nach wie vor in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Ein Experte erstellt derzeit ein Gutachten über den Geisteszustand des Herteners.

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