Regionalverband Ruhr

Die Zechenbahn wird "freigemäht"

HERTEN - Schwere Baufahrzeuge sind an der Kaiserstraße an der Stadtgrenze zu Recklinghausen angerückt. Ihre Mission: Freimähen und -fräsen des künftigen Zechenbahn-Radwegs durch Herten und Recklinghausen. Denn damit hier ab Frühjahr 2014 die Radler und Wanderer loslegen können, braucht es erstmal Platz.

Der Rad- und Wanderweg auf der Zechenbahntrasse verläuft künftig einmal durch ganz Herten, außerdem durch die Recklinghäuser Stadtteile Stuckenbusch und Hochlar. 9,5 Kilometer lang, drei Meter breit und komplett asphaltiert soll er werden. Bauherr ist der Regionalverband Ruhr (RVR).

Noch ist die ehemalige Zechenbahn Hoheward-Westerholt, auf der einst die Güterzüge von Zeche zu Zeche fuhren, von wildem Grün umwuchert. Im Frühling begann der Regionalverband Ruhr (RVR) mit dem Bau des Rad- und Wanderwegs. Und der braucht drei Meter in der Breite, daher rückt das Forstunternehmen Kipp aus Borken seit Freitag mit schwerem Gerät zur Nahtstelle Kaiserstraße/ Akkoallee an. Dort hat nun das Abmähen und Fräsen der Sträucher am künftigen Wegesrand begonnen.

„Wir legen zunächst die Haupttrasse frei, so dass man schon die Umrisse des Weges erkennen kann“, erklärt Oliver Danne vom zuständigen Architektenbüro. Gestrüpp und Äste nimmt das Forstunternehmen nach dem Mähen zum Häckseln mit. Kleinere Bäume würden nur vereinzelt gefällt.

„In zwei bis drei Wochen geht es dann mit dem Boden weiter“, erklärt Danne. „Der Schotter wird fein gefräst und der Weg geebnet.“ Der finale Asphalt soll dann ab dem Frühjahr auf den Boden – je nach Wetter. Das Mähgespann wird sich nun bis zur Straße Pothmannshof vorarbeiten. Diese zwei Kilometer lange Etappe ist der erste von vier Bauabschnitten. Der zweite Abschnitt soll sich dann im Frühjahr anschließen. Von der Kaiserstraße aus geht es auf drei Kilometern in Richtung Süden nach Recklinghausen. Im Frühjahr 2014 soll der Rad- und Wanderweg eröffnet werden.

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