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Das Foto zeigt einen Teil der Marihuana-Plantage, die die Polizei in der Lagerhalle in Herten-Scherlebeck fand.

Großer Einsatz

Nach Drogen-Razzia der Polizei in Herten: Das passiert jetzt mit dem Verdächtigen

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  • Daniel Maiß
    Daniel Maiß
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Zehn Stunden wartete die Polizei auf den Befehl zum Zugriff. Jetzt gibt es eine Bilanz der Drogen-Razzia in Herten. Die Beamten haben einen Mann aus Gelsenkirchen festgenommen. Und der sitzt nun in U-Haft.

Update: 30. August: 15.30 Uhr: 

Gegen den 29-jährigen Gelsenkirchener, der nach der Drogen-Razzia festgenommen worden war, ist Haftbefehl erlassen worden. Der Mann steht im Verdacht, in der Halle eine große Marihuana-Plantage betrieben zu haben. Nachdem er dem Amtsrichter vorgeführt worden war, sitzt er nun in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft hat der 29-Jährige bisher geschwiegen. Die Ermittlungen dauern an.

Mann aus Gelsenkirchen soll Plantage in Hertenbetrieben haben

Update: 29. August, 13.29 Uhr

Ein 29-jähriger Gelsenkirchener steht im Verdacht, die Plantage betrieben zu haben. Die Polizei hat den Mann festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Es wurden weitere Beweismittel gefunden und sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft wird den Beschuldigten dem Amtsgericht vorführen und dort den Erlass eines Haftbefehles beantragen.

Update: 29. August, 10.52 Uhr

Bis in die Nacht zum Donnerstag dauerte der Einsatz in und an der Lagerhalle an der Scherlebecker Straße. Akribisch sicherten die Beamten Spuren und Beweise und transportierten schließlich die Cannabis-Pflanzen ab.

657 erntereife Marihuana-Pflanzen in Herten 

Am Donnerstagvormittag hat die Polizei nun eine erste Bilanz großen Durchsuchungsaktion gezogen: Die Beamten stellten insgesamt 657 erntereife Marihuana-Pflanzen sowie 8 Kilogramm bereits verkaufsfertig verpacktes Marihuana sicher. Das sichergestellte Marihuana hat laut Polizei einen Verkaufswert von etwa 80.000 Euro.

Update: 28. August, 21.00 Uhr

Die Polizei hat in der Lagerhalle die erwartete Marihuana- beziehungsweise Cannabis-Plantage tatsächlich vorgefunden. Tatverdächtige waren allerdings nicht vor Ort, es gab keine Festnahmen.

Wer hat die Lagerhalle genutzt, wer besaß Schlüsselgewalt? Gehört die Scherlebecker Cannabis-Plantage zu einem größeren Drogenring? All diesen Fragen müssen die Ermittler nun nachgehen. Am Donnerstag will die Staatsanwaltschaft Bochum erste Ergebnisse bekanntgeben.

Unser Bericht von Mittwoch, 28. August, 18.15 Uhr:

Das Aufgebot war schon beeindruckend. Auf einem Parkplatz an der Sportanlage Nord in Langenbochum hatten sich schon am frühen Morgen bewaffnete und mit schusssicheren Westen augerüstete Beamte einer Einsatzhundertschaft eingefunden. Sie warteten dort auf den Einsatzbefehl, der eigentlich im Laufe des Vormittags kommen sollte. 

Stundenlanges Warten auf Parkplatz in Herten-Langenbochum

Stunde um Stunde zog dahin, erst nach mehr als zehn Stunden ging es am Nachmittag schließlich los. Dann ging alles aber ganz schnell. Die Einsatzkräfte fuhren von dem Parkplatz aus mit zahlreichen Fahrzeugen zu einer Lagerhalle an der Scherlebecker Straße.

Die Einsatzkräfte brauchen trotz ihrer Spezialgeräte mehrere Minute, um die Stahltür aufzubrechen.

Es bestand der Verdacht, dass sich in der Halle eine Plantage befindet, in der im ganz großen Stil Marihuana angebaut wird.

Die Hundertschaft ist eine spezielle Technik-Einheit, die mit einem Gerätewagen anrückt.

Die Polizei brach die massiv gesicherte Stahltür mit Gewalt auf und startete schwer bewaffnet die Durchsuchung. Noch steht das Ergebnis aus. Wir werden an dieser Stelle berichten, sobald es weitere Details zu dem Einsatz gibt.

Die Plattform im Stadtteilpark Schlägel & Eisen soll eine schöne Aussicht bieten. Doch der Blick fällt auf rechte Hetze. Nun gab es eine kreative Reaktion.

Die ersten Kandidaten laufen sich schon warm, neue Parteien entstehen - und jetzt hat Innenminister Reul auch den Termin für die Kommunalwahl bekanntgegeben.

In Gelsenkirchen hat der Zoll auf dem Parkplatz Resser Mark einen Pkw mit niederländischer Zulassung gestoppt - und einen dicken Fang gemacht

Ebenfalls in Scherlebeck war die Polizei im Einsatz, weil dort Tiere in Not waren.

Um Tiere ging es auch bei einem Feuerwehr-Einsatz im Schlosspark.

Auch in Datteln und Oer-Erkenschwick kam es am Mittwoch zu Razzien.  

Um 11.57 Uhr schrillte die Brandmeldeanlage im Polizeipräsidium Recklinghausen. Alle Mitarbeiter - zu diesem Zeitpunkt rund 200 - mussten das Gebäude umgehend verlassen.

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