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Zahlreiche Licht-Installationen, Kunsthandwerk, allerlei Leckereien und ein buntes Programm drumherum gab es in diesem Jahr beim "Lichterwald" im Schlosspark.

Adventsmarkt im Schlosspark

„Lichterwald“ strahlt trotz Regens

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HERTEN - Erst wollte ihn keiner organisieren, dann gab es Abstimmungsprobleme und schließlich musste auch noch eine Installation von 200 beleuchteten Kauenkörben verlegt werden. Als dann für den „Lichterwald“ alles geklärt und geregelt war, kam der Regen.

Aber auch Petrus konnte Andreas Weidner und sein Team nicht stoppen. Schon am Samstagabend stellte der Unternehmer erschöpft, aber zeitgleich zufrieden fest: „Das ist doch richtig stimmungsvoll geworden.“ Dabei ließ er den Blick von der rot und blau angestrahlten Orangerie über die Zelte mit allerlei Leckereien hinüber zu den Kunsthandwerk-Hütten wandern. Dort zog auch Carmen Reith ein erstes Fazit: „Zu Beginn war nicht so viel los. Kein Wunder, das Wetter ist ja auch nicht wirklich einladend.

Jetzt aber läuft es langsam an.“ Die Halternerin bot an ihrem Stand alles an, was man vom Prinzip her mit einer Nähmaschine so produzieren kann. Reith ist zum vierten Mal beim Lichterwald dabei. „Als nicht klar war, ob er stattfindet, haben viele Kollegen woanders zugesagt. Ich habe einfach gepokert und gehofft, dass es noch was wird.“ Den veränderten Aufbau – die Hütten waren weiträumiger im Schlosspark verteilt – findet sie gut. „Das entzerrt ein wenig.“ Auf der anderen Seite würde so aber auch stärker auffallen, dass es weniger Aussteller seien als in den Vorjahren. Direkt gegenüber der Halternerin versuchte Gregor Leinweber seine Bergbau-Tüten (wir berichteten) an den Mann oder die Frau zu bringen. Durchaus mit Erfolg. „Es läuft gut“, konstatierte der Westerholter zufrieden. Im Barocksaal des Schlosses präsentierte Willi Thomczyk an beiden Tagen eine gut einstündige Lesung von Weihnachtsmärchen, die er mit Musik, Gedichten und allerlei Anekdoten garnierte. Der Schauspieler („Bang Boom Bang“, „Die Camper“) sorgte für jede Menge Lacher, regte aber auch immer wieder zum Nachdenken an. Schloss-Gastronom Markus Liptow war am Ende zufrieden: „Den Leuten hat es Spaß gemacht und der eine oder andere Euro für den guten Zweck ist ja auch übrig geblieben.“ Statt Eintritts konnten die Besucher für die Aktion „Lichtblicke“ und so für Kinder und Jugendliche in Not spenden. Am Ende war auch Andreas Weidner glücklich, wie sein erster „Lichterwald“ über die Bühne gegangen war: „Wir haben viele Anregungen fürs nächste Jahr mitgenommen und schon neue Ideen.“

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