Springreiterin im Sulky

Bürgertraber hoffen auf ein Platzgeld

HERTEN/DINSLAKEN - Amazonen im Sulky schätzen „Sir Herten“ als einfühlsamen Partner. Über den Bürgertraber, der während seiner Karriere ausnahmslos durch Frauen betreut und gepflegt worden ist, sinniert Lea Ahokas: „Wenn mein Freund Viktor nur halb so spuren würde wie der Sir …“ Die Deutsch-Finnin versteht sich bestens mit ihrem Schützling. Sie hat mit dem heimischen Dunkelbraunen bereits gewonnen und weitere gute Platzierungen errungen.

Insofern ist dem Bürgertraber „Sir Herten“ am Montag, 21. September, die nächste Aufgabe auf den Leib zugeschnitten: In Dinslaken tritt er in einem Gästefahren mit der Turnierreiterin Melanie Vortmann an.

Die blonde Springreiterin siegte auf internationalen Turnieren und nahm an der Westfälischen Meisterschaft teil. Experten sagen ihr ein besonderes Händchen für junge Pferde nach. Sie führt einen Ausbildungsstall im münsterländischen Velen. Wenn „Sir Herten“ nach dem Rennen in den Winner-Circle vorfahren will, muss er die haushohe Favoritin „Halliwell“ schlagen. Spannender für die Spendenkasse ist ein zweiter Lauf, der mit Geldprämien dotiert ist.

Im Wiederholungsrennen am selben Tag startet der Neunjährige mit dem Berufsfahrer Jens Holger Schwarma. Im Sulky besagter Favoritin sitzt dann kein Geringerer als der amtierende Deutsche Champion Michael Nimczyk.

Für die Hertener Bürgertraber, die stets gerne tiefstapeln, erklärt Vorsitzender Winfried Kunert: „Wir freuen uns zugunsten der Hertener Kinder auch über ein Platzgeld, zumal die Trauben für einen Sieg reichlich hoch hängen.“ Für den zweiten Platz gibt es immerhin noch 500 Euro und 350 Euro für den dritten Rang.

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