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So sah der Blitzer vor dem Angriff aus.

Ordnungsamt erneut im Einsatz

"Ursula" kommt nicht zur Ruhe: Den Hertener Panzerblitzer hat es wieder erwischt

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    Daniel Maiß
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"Ursula" ist erneut Opfer von Vandalismus geworden. Hertens Panzerblitzer, der seinen Namen der Herstellerfirma verdankt, ist einmal mehr angegriffen worden. Wieder musste das Ordnungsamt ausrücken, wieder wurde Strafanzeige erstattet.

War es beim letzten Mal Sprühkleber, so wurden dieses Mal die Scheiben des Panzerblitzers vermutlich mit Farbe veschmiert. Auch dieses Mal war "Ursula" einige Zeit außer Gefecht.

Erst als Mitarbeiter des Ordnungsamts Herten anrückten und die Farbe stückweise entfernten, konnte "Ursula" wieder etwas sehen. 

Mittlerweile ist die Farbe wieder komplett entfernt worden und der Panzerblitzer wieder am Nordring in Westerholt im Dienst.

So berichteten wir über den vorherigen Vorfall am Freitag, 6. Juli: 

Update 16.45 Uhr: Hier noch ein Foto von dem verschmierten Panzerblitzer, das uns Facebook-Nutzer "Markosi Ma" zur Verfügung gestellt hat:

Update 11.45 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Herten hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Laut Stadt wird so grundsätzlich immer bei Vandalismus verfahren. 

Zeitgleich sucht die Polizei nun nach Zeugen für die Tat, die sich vermutlich in der Nacht zu Freitag ereignet hat. Hinweise werden unter Tel. 0800/2361111 entgegen genommen. 

Unser bisheriger Text:

Seit Anfang März steht der mobile Blitzer immer wieder an anderer Stelle im Hertener Stadtgebiet und wacht über die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit – rund um die Uhr, in beide Fahrtrichtungen. 

Momentan findet man ihn am Nordring in Westerholt. Und genau dort entstanden die Fotos, auf denen man den Eindruck bekam, die Scheiben seien zerstört worden

Ordnunsgamt Herten kümmert sich

Dem ist aber nicht so. Unbekannte haben allerdings mit reichlich Sprühkleber dafür gesorgt, dass der Blitzer außer Gefecht gesetzt wurde.

Mitarbeiter des Hertener Ordnugsamtes waren aber schnell vor Ort und haben die Scheiben bereits wieder vom Kleber befreit (Foto unten). Ob dennoch Schäden zurückgeblieben sind, muss jetzt noch geklärt werden.

Es waren nicht die ersten Angriffe auf den Panzerblitzer.

Die Hersteller-Firma Jenoptik hat dem gepanzerten Gerät, das auf einem Anhänger montiert ist, den Namen „Ursula“ verpasst. 

Noch läuft die Testphase

Rund 6000 Euro Leasingrate lässt sich die Stadt Herten das Gerät pro Monat kosten. Hinzu kommen weitere 5250 Euro für die Auswertung der zusätzlichen Bilder und das Eintreiben der Verwarn- und Bußgelder. Macht unterm Strich gut 130.000 Euro pro Jahr. Nach einer Testphase wird abgewogen, ob sich ein Kauf lohnt.

Mittlerweile ist auch ein weiterer Panzerblitzer in der Region im Einsatz.

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